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Du hasst Telefonieren? Dann kennst du diese 9 Situationen garantiert

Lucas Schmidli

*tüüt* ... *tüüt* ... Hast du schon Angst? Telefonieren ist ein wenig wie Schlager; für große Teile der Bevölkerung eine Zumutung. Bereits die Countess Dowager aus "Downtown Abbey" stellte die berechtigte Frage:

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Zum Glück schreitet die Technik stetig voran und wir müssen immer weniger zum Hörer greifen.

Manchmal kommen wir aber nicht um den technisch vermittelten Sprachaustausch drum herum. Deshalb befanden sich wohl alle, die das Telefonieren hassen, schon mal in einer der folgenden Situationen.

Die Hoffnung

So lange noch niemand abgenommen hat, steigt die Hoffnung, dass niemand da ist. So kann man später einfach behaupten, man habe es ja versucht und niemanden erreicht.

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Der Puls

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Hast du schonmal im Weltall gegen einen Laser-Drachen gekämpft, in den du heimlich verliebt warst? Wenn ja, dann kannst du dir etwa vorstellen, wie stark das Herz eines Telefon-Hassers klopft, wenn er jemanden anrufen muss.

Der Spaziergang

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Es gibt zwei Sorten von Telefon-Hassern. Diejenigen, die sich ängstlich auf dem Sofa zusammenkrümmen und jene, die halbe Tageswanderungen zurücklegen. Als ob sie so dem Gespräch entfliehen könnten.

Die Nummern

Ausländische Nummern sind sowieso Werbeanrufe, unbekannte Nummern haben sich verwählt und gespeicherte Kontakte melden sich schon wieder, wenn es wirklich wichtig ist. Deshalb besser warten, bis das Läuten verstummt.

Bereits die Trash-Horrorfilme der 80er warnten vor der Gefahr des Telefon-Abhebens:

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Video: YouTube/TrashTrailers

Der Ausweg

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Vor jedem Anruf wird sorgfältig geprüft, ob sich die Angelegenheit nicht vielleicht doch per Mail regeln ließe. 

Der Ausweg 2

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Manchmal musst du darauf vertrauen, dass deine Mitmenschen eine geringere Hemmschwelle haben, als du selber. Wer verliert zuerst die Nerven und geht ran?

Der Plan

Du überlegst dir angestrengt, was du sagen willst, bevor du einen Hörer auch nur in die Hand nimmst. Improvisation gibt es beim Telefonieren nicht.

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Die Mailbox

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Die Mailbox ist dein Freund und Helfer. Niemand muss mit niemandem telefonieren, solange er eine Sprachnachricht aufzeichnen kann. Wundervolle Zeiten. Leider weiß man dann trotzdem nicht wirklich, was man sagen soll.

Das Smartphone

Du sparst bei deinem Handy-Abo, denn du brauchst das Smartphone für alles Mögliche, nur nicht, um zu telefonieren.

Marius findet allerdings: Sprachnachrichten sind keine Lösung

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Video: watson/Emily Engkent, Marius Notter

Und wie drückst du dich vor Telefon-Anrufen? Schreib's in die Kommentare!

Und Andere bringen ihre Worte auf Papier: Die Protestschilder des "march of life"

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Ich habe meinen Vater in die Psychiatrie einweisen lassen

Jolina Grubers Vater (Name von der Redaktion geändert) ist psychisch krank: Er hat eine bipolare Störung. Als er vor drei Jahren wieder eine heftige manische Phase hatte, hat Jolina ihn zwangseinweisen lassen. Sie schildert, wie sie die Zeit damals empfunden hat – und warum sie niemals an ihrer Entscheidung gezweifelt hat.

Das Telefon klingelte. Am anderen Ende der Leitung war ein Mitarbeiter der psychiatrischen Klinik, in der mein Vater sich zu diesem Zeitpunkt befand.

"Frau Gruber, Ihr Vater hält uns hier ganz schön auf Zack. Der betreibt hier Geldgeschäfte mit den anderen Patienten", hieß es. Anscheinend gab mein Vater sich auf seiner Station als Anwalt aus, der den Patienten zu ihren Rechten verhilft. Dafür ließ er sich bezahlen.

Dass mein Vater glaubte, jemand zu sein, der er nicht ist, war einer der Gründe, …

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