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Köttbullar bei Ikea: Die schwedischen Fleischbällchen werden mit Sahnesoße oder Preiselbeersoße serviert. (Archivbild) bild: imago images / Manfred segerer

Ikea entwirft vegane Köttbullar mit Fleischgeschmack – das steckt drin

Wie nennen die Schweden ihre Fleischbällchen? Ikea-Liebhaber wissen das: Köttbullar. Im kommenden Jahr will die Möbelkette eine vegane Variante des Klassikers anbieten.

Seitdem Köttbullar in Ikea-Restaurants auf dem Speiseplan stehen, ist die schwedischen Spezialität berühmt. Serviert werden die Fleischbällchen mit Sahne- oder Preiselbeersoße, dazu gibt es Pommes oder Kartoffelbrei. Für Veganer war das Gericht bislang keine Option – doch das soll sich ändern.

Im kommenden Jahr will die Möbelkette Gemüsebällchen mit Fleischgeschmack einführen. Die sollen wie Fleisch schmecken, bestehen aber aus "alternativen Proteinen", schreibt Ikea in einer Mitteilung. Die veganen Köttbullar bestehen demnach aus Proteinen von Bohnen, Erbsen, Linsen, Getreide und Samen.

Derzeit führt Ikea noch Gespräche mit "führenden Lieferanten", berichteten mehrere Medien. "Die ersten Verkostungen für Kunden mit den neuen, vegetarischen Proteinbällchen sind für Anfang nächsten Jahres geplant", schreibt Ikea auf seiner Internetseite. Ab 2021 sollen sie dann offiziell in den Restaurants serviert werden.

Gemüsebällchen gibt es schon – sind aber nicht vegan

Schon seit 1984 stehen Köttbullar auf der Speisekarte in Ikea-Restaurants. Auch Gemüsebällchen gibt es schon länger, schreibt das Unternehmen. Doch das neue Gericht soll "wie Fleisch schmecken und aussehen", sagte eine Sprecherin von Ikea Deutschland der Nachrichtenseite "Business Insider".

Laut der Sprecherin sind die Gemüsebällchen, die Grönsaksbullar heißen, zwar pflanzenbasiert. Vegan sind sie aber nicht, da sie bei der Produktion eventuell in Kontakt mit tierischen Produkten geraten könnten. Laut eigenen Angaben rechnet der Konzern damit, dass die Nachfrage nach veganen Gerichten steigen wird. Darum gibt es bei Ikea schon das Veggie-Hotdog.

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Video: YouTube/IKEA

(t-online.de/sth)

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