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MUNICH, GERMANY - MAY 04: President Uli Hoeness of FC Bayern Muenchen looks on prior to the Bundesliga match between FC Bayern Muenchen and Hannover 96 at Allianz Arena on May 4, 2019 in Munich, Germany. (Photo by TF-Images/Getty Images)

Bild: Getty Images Europe/watson montage

Bayern-Boss Hoeneß motzt über den "Witz des Jahres" in Leipzig

Der Bundesliga-Titelkampf wird erst in der letzten Runde entschieden. Bayern München kam in Leipzig nur zu einem 0:0 – auch deshalb, weil der VAR einen Treffer des Tabellenführers aberkannte.

In der 50. Minute geht Bayern München in Leipzig in Führung. Vermeintlich. Doch während die Spieler den Treffer von Nationalspieler Leon Goretzka noch bejubeln, schauen die Video-Refs im Keller in Köln genau hin. Ganz genau. Ganz, ganz, ganz genau.

Und sie sehen: Der große Zeh am linken Fuß des Passgebers Robert Lewandowski war minimal im Abseits. Deshalb ihre Entscheidung: Kein Tor!

"Dieses sogenannte Abseits ist ja der Witz des Jahres", klagte Bayerns Präsident Uli Hoeneß. "Das war keine klare Fehlentscheidung" und nur für solche sei der Videobeweis gedacht, erinnerte er. Zudem: "Es war gleiche Höhe."

Die Bayern hätten mit einem Sieg bei RB ihren siebten Meistertitel in Folge gewinnen können. Nun ist die Entscheidung um die Schale vertagt. Borussia Dortmund, das Fortuna Düsseldorf 3:2 schlug, könnte dem Rekordmeister noch in die Suppe spucken.

Allerdings hat der BVB zwei Punkte Rückstand und das deutlich schlechtere Torverhältnis. Das heißt: Bayern reicht zum Abschluss zuhause gegen Eintracht Frankfurt bereits ein Unentschieden zum Titel. Dortmund muss am Samstag nach Mönchengladbach.

"Ich bin ganz entspannt", behauptete Hoeneß vorausschauend. "Wenn die Mannschaft so spielt wie heute, werden wir kein Problem kriegen."

Gelassener als sein Chef zeigte sich übrigens Bayern Münchens Trainer Niko Kovac. Als "Freund vom Videobeweis" bezeichnete er den Entscheid als "knapp, aber richtig."

(ram)

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