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"Schlechteste Investition meines Lebens" – ihr glaubt nie, wen HSV-Investor Kühne meint

Okeeeee, ihr wisst sowieso wen er meint: den HSV. Investor und HSV-Mäzen Klaus-Michael Kühne hat zum wiederholten Mal vor einem wichtigen Bundesligaspiel des Hamburger SV über das Bundesliga-Urgestein hergezogen. Der Milliardär sagte in der Freitagsausgabe der "Süddeutschen Zeitung":

"Rein wirtschaftlich betrachtet, ist der HSV die schlechteste Investitionsentscheidung meines Lebens"

Klaus-Michael Kühne Süddeutsche Zeitung

Der Abstieg der Hamburger, die am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Eintracht Frankfurt antreten, sei aber noch längst nicht sicher. "Beim HSV weiß man nie. Es ist noch nicht vorbei", sagte Kühne über den Tabellen-Vorletzten, "aber ich sagte ja, dass mir geschäftlich vieles besser gelungen ist, als ich mir je hätte vorstellen können. Da ist der HSV sicher die Ausnahme."

Kühne soll laut "Hamburger Morgenpost" alleine zwischen 2010 und 2016 fast 70 Millionen Euro in den HSV gepumpt haben: So kaufte er beispielsweise die Transferrechte einiger Profis, um den Klub zu entlasten oder erwarb die Namensrechte des HSV-Stadions und benannte es in Volksparkstadion um.

Bis 2019 zahlt er hierfür vier Millionen Euro pro Saison. Ihm gehören mittlerweile über 20,57 Prozent der ausgegliederten "HSV-Fußball AG". (NDR)

Kühne hat in letzter Zeit nur noch Spott für seinen HSV übrig...

In den Volkspark zieht es den 80-Jährigen nicht mehr. "Ich gehe schon seit Jahren nicht mehr ins Stadion. Da werde ich erkannt und auch oft beschimpft", so Kühne zur SZ: "Ich sehe die Spiele aber immer im Fernsehen. Und dann leide ich mit. Wobei, eigentlich leide ich nicht mehr." Im Klub habe er "nicht richtig Einfluss" nehmen können: "Es wurde nicht das richtige Management verpflichtet. Insgesamt ist es eine Schande. Furchtbar für Hamburg."

(bn/sid)

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