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Oswiecim THEMENBILD - Das Stammlager Auschwitz I gehoerte neben dem Vernichtungslager KZ Auschwitz IInBirkenau und dem KZ Auschwitz IIInMonowitz zum Lagerkomplex Auschwitz und war eines der groessten deutschen Konzentrationslager. Es befand sich zwischen Mai 1940 und Januar 1945 nach der Besetzung Polens im annektierten polnischen Gebiet des nun deutsch benannten Landkreises Bielitz am suedwestlichen Rand der ebenfalls umbenannten Kleinstadt Auschwitz (polnisch Oswiecim). Teile des Lagers sind heute staatliches polnisches Museum bzw. Gedenkstaette. Im Bild der Eingang des Lagers mit dem Schriftzug Arbeit macht frei , aufgenommen am 11.04.2018, Oswiecim, Polen // Auschwitz concentration camp was a network of concentration and extermination camps built and operated by Nazi Germany in occupied Poland during World War II. It consisted of A PUBLICATIONxNOTxINxAUT EP_slo

Beim englischen Fussballklub Chelsea will man Antisemitismus mit Bildung bekämpfen. Bild: imago stock&people

Mit Bildung gegen Antisemitismus: Judenfeindliche Chelsea-Fans sollen KZ besuchen

Bei Chelsea will man Antisemitismus mit Bildung bekämpfen. Wer künftig judenfeindliche Äußerungen von sich gibt, soll das Konzentrationslager in Auschwitz besuchen und sich mit der schrecklichen Geschichte auseinandersetzen.

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Chelsea-Besitzer Roman Abramovich. bild: ap

Die Initiative stammt von Roman Abramovich – Besitzer des Fußballklubs und selber Jude. Allerdings will er niemanden dazu zwingen. Renitente haben die Wahl zwischen einem Stadionverbot von bis zu drei Jahren oder einer Bildungsreise.

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Bruce Buck (rechts). bild: ap images for the football busin/ap images

Bei den "Blues" ist man der Auffassung, dass sich durch Banne und Verbote das Verhalten einer Person nicht ändert. "Diese Politik gibt ihnen die Möglichkeit, zu erkennen, was sie getan haben, damit sie sich besser verhalten wollen", zitiert The Sun Bruce Buck, Vorstandsmitglied von Chelsea.

Chelsea-Anhänger sind in der Vergangenheit vermehrt negativ aufgefallen. Letzten September sangen Dutzende während eines Spiels gegen die Tottenham Spurs – ein Klub mit einer großen jüdischen Fangemeinde – antisemitische Gesänge. 

Der englische Verein engagiert sich aktiv gegen Judenhass. Eine Delegation aus Chelsea nahm im April am jährlichen "Marsch der Lebenden" in Auschwitz teil. Im Juli besuchten rund 150 Personen – Fans und Klubmitglieder – das Konzentrationslager in der polnischen Stadt. 

"Die Reisen nach Auschwitz waren wirklich wichtig und effektiv", sagte Buck weiter. Man werde sich dafür einsetzen, dass auch andere Klubs Antisemitismus bekämpfen. Chelsea will zudem für die Kosten der Bildungsreise aufkommen – das verstehe sich von selbst.

(vom / watson.ch)

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