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"Die Leiche lebt noch" – Köln ist nach dem Rhein-Derby nicht mehr Letzter

Der 1. FC Köln schöpft nach dem 2:0-Sieg gegen Bayer Leverkusen wieder Hoffnung im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga. Ein Blick auf die Abstiegskandidaten vor den restlichen sieben Spieltagen.

19.03.18, 06:39 19.03.18, 12:10

In Köln herrscht wieder Hoffnung nach dem furiosen 2:0 gegen Bayer Leverkusen – plötzlich beträgt der Abstand zu Relegationsplatz 16 nur noch fünf Zähler! Dort zittern die Mainzer. Und die punktgleichen Wolfsburger. Kölns Trainer Stefan Ruthenbeck sieht im fünften Saisonsieg zumindest "die leichte Berechtigung, ein wenig an unseren Wunschtraum zu glauben". Ein Blick auf die Abstiegskandidaten.

15. VfL Wolfsburg, 25 Punkte

Niedergeschlagen: VfL-Trainer Bruno Labbadia mit seinem Spieler Mehmedi.

Trainer Bruno Labbadia muss den VfL Wolfsburg vor dem Abstieg in die 2. Liga bewahren. Doch fällt die Bilanz negativ aus: In den vergangenen sechs Partien gab es fünf Niederlagen.

Restprogramm:
Hertha (auswärts) 
Freiburg (auswärts)
Augsburg (heim)
Gladbach (auswärts)
Hamburg (heim)
Leipzig (auswärts)
Köln (heim)
Durchschnittlicher Tabellenplatz des Gegners: 12,1
Wolfsburg hat das mit Abstand leichteste Restprogramm der vier Abstiegskandidaten – zumindest auf dem Papier. Gleich zwei Mal trifft der VfL auf direkte Konkurrenten – und beide Male zuhause. Das Ganze hat schon einmal geklappt. In der Saison 2005/2006 empfingen die Wolfsburger am 34. Spieltag den 1. FC Kaiserslautern. Der musste gewinnen, spielte aber nur unentschieden. Der Rest ist bekannt. Lautern kämpft heute gegen die Relegation aus Liga 2.

16. Mainz 05, 25 Punkte

Schluss mit lustig. Mainz-Trainer Sandro Schwarz ist nicht unumstritten. bild: dpa

Lange war Mainz der Karnevalsverein. Aber nach den Abschieden von Trainer Jürgen Klopp (2008) und Manager Christian Heidel (2017) wird's ungemütlich am Mittelrhein. Von zehn Spielen 2018 hat Mainz sechs verloren, der erschreckend schwache Auftritt in Frankfurt macht nur wenig Hoffnung.Irgendwann ist eben auch mal Schluss mit lustig. 

Restprogramm:
Gladbach (heim)
Köln (auswärts) 
Freiburg (heim)
Augsburg (auswärts)
RB Leipzig (heim)
Dortmund (auswärts)
Bremen (heim)
Durchschnittlicher Tabellenplatz des Gegners: 10,1
Schwerer als die Wolfsburger haben es die punktgleichen Mainzer. Ein Auswärtsspiel ausgerechnet beim 1. FC Köln, der mit einem Sieg gegen den 16. noch näher an den ersehnten Relegationsplatz heranrücken könnte. Gladbach hofft noch aufs internationale Geschäft, Leipzig und Dortmund auf die Champions-League-Plätze – es könnte noch mal ganz eng werden für Mainz 05.

17. 1. FC Köln, 20 Punkte

Simon Zoller, Marcel Risse und der neue Kölner Mittelfeldstar Vincent Koziello bejubeln das 2:0 gegen Leverkussen. Bild: dpa

Es herrscht wieder Hoffnung in Köln. Die Rückkehr von Jonas Hector hat das Team stabilisiert. Doch fehlt nach langer Verletzungspause noch die Konstanz. Wichtiger ist der Wintertransfer von Vincent Koziello vom OGC Nizza. Das Team kommt langsam in Schwung. Vorteil: Die Abstiegskonkurrenten Mainz und Wolfsburg warten noch zum direkten Duell.

Restprogramm:
Hoffenheim (auswärts)
Mainz (zuhause)
Hertha (auswärts) Schalke (zuhause), Freiburg (auswärts), Bayern (zuhause)
Wolfsburg (auswärts)
Durchschnittlicher Tabellenplatz des Gegners: 9,4

18. Hamburger SV, 18 Punkte

Auch ein Jahrhunderttalent wie Fiete Arp kann den HSV wohl nur schwerlich retten. Bild: dpa

Neuer Trainer altes Leid. Der Hamburger SV kommt nicht in Schwung. Das ewige Mitglied der Bundesliga kämpft seit ewig gegen den Abstieg. Zwei Mal hat es in der Relegation geklappt, dieses Jahr könnte die Bundesliga-Uhr tatsächlich stehen bleiben.  

Restprogramm:
Stuttgart (auswärts) 
Schalke (heim)
Hoffenheim (auswärts) 
Freiburg (heim) 
Wolfsburg (auswärts) 
Frankfurt (auswärts) 
Gladbach (heim)
Durchschnittlicher Tabellenplatz des Gegners: 8,4 

Erleichterung bei Bittencourt:

(gam/dpa)

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