Sport

"Ausgrenzung" – Die Integrationsbeauftragte schießt gegen den DFB

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung hat DFB-Präsident Reinhard Grindel und Teammanager Oliver Bierhoff für ihren Umgang mit Nationalspieler Mesut Özil kritisiert. Annette Widmann-Mauz sagte der "Süddeutschen Zeitung"(Freitag):

"In dieser aufgeheizten Debatte rate ich allen Beteiligten, miteinander zu sprechen statt übereinander. Aus der berechtigten Kritik am Verhalten der Spieler darf keine pauschale Ausgrenzung von Spielern mit Migrationshintergrund werden."

Annette Widmann-Mauz

In scharfen Worten verurteilte Gökay Sofuoglu, Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland, die DFB-Spitze: Grindels und Bierhoffs Beiträge "erinnern an die Haltung der rechtspopulistischen AfD, Menschen mit ausländischen Wurzeln zu Sündenböcken für alles Mögliche zu machen".

"Özil soll offenbar zum Sündenbock für das frühe Ausscheiden der Nationalmannschaft bei der WM gemacht werden"

Gökay Sofuoglu

In der Debatte um Fotos mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan waren Grindel und Bierhoff in Interviews auf Distanz zu Özil gegangen. Während dessen Nationalmannschaftskollege Ilkay Gündogan zu den im Mai gemachten Aufnahmen öffentlich Stellung bezogen hat, schweigt Özil.

(sg/dpa)

It's NOT coming home:

Video: watson/Emily Engkent

So grandios sieht die WM in Pixel-Optik aus:

Alaba-Abschied von Bayern wohl nicht im Winter – Top-Club zögert noch

David Alaba verabschiedet sich im Sommer vom FC Bayern, das ist so gut wie sicher. Laut "The Athletic" hat der spanische Verein Real Madrid ein Auge auf den Österreicher geworfen. Der FC Bayern war an einem Verbleib zwar interessiert, musste sich aber der Konkurrenz letztlich geschlagen geben. "Wir haben David Alaba den roten Teppich ausgerollt und sind an unsere Grenzen gegangen", sagte Vorstandsmitglied Oliver Kahn der "Sport Bild" in einem Interview. Sie hätten den 28-Jährigen aber nicht …

Artikel lesen
Link zum Artikel