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Bild: imago images / Laci Perenyi

Vom FC Bayern über den BVB bis zu Real: Diese Baustellen haben die Topklubs noch

Sandro Zappella / watson.ch

Während sich die europäischen Topklubs immer intensiver auf die bevorstehende Saison vorbereiten, steht der Großteil der Kader bereits. Doch das große Beben auf dem Transfermarkt ist noch ausgeblieben. Spätestens wenn am 8. August das Transferfenster in England schließt, dürfte es nochmals den einen oder anderen Kracher zu vermelden geben.

Transferschluss in den europäischen Topligen:

Ein ordentliches Transfer-Gewitter ist bei einiges Teams auch nötig. Viele Topklubs, wie zum Beispiel Bayern München, haben speziell in der Breite noch nicht den gewünschten Kader beisammen, während andere, wie der BVB, noch zu viele "Kaderleichen" in ihrem Team haben.

FC Barcelona

Kaderbewertung (von 10 möglichen Sternen): 10⭐

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Hier gibt es noch Verbesserungspotential: Der FC Barcelona ist eigentlich auf jeder Position doppelt und extrem stark besetzt. Fällt Jordi Alba als Linksverteidiger mal aus, steht mit Juan Miranda ein zwar unerfahrener, aber talentierter Mann aus der zweiten Mannschaft bereit. In der Not können auch Sergi Roberto oder Nelson Semedo die Seite wechseln.

Die einzige offene Frage ist, ob man noch Neymar verpflichten kann und will. Er wäre nochmals ein klares Upgrade im Vergleich zu den in der vergangenen Saison eher enttäuschenden Ousmane Dembélé und Philippe Coutinho. Malcom könnte den Klub hingegen noch verlassen.

Real Madrid

Kaderbewertung (von 10 möglichen Sternen): 9⭐

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Hier gibt es noch Verbesserungspotential: Im Sturm hat Real ein Überangebot. Vor allem Gareth Bale will man unbedingt loswerden. Im zentralen Mittelfeld hat man zwar noch immer das Trio Kroos/Modric/Casemiro, mit denen man drei Mal die Champions League gewonnen hat, aber es fehlt hier noch an der Breite, zumal Zinédine Zidane nicht mit dem offensiven James Rodriguez plant.

Atlético Madrid

Kaderbewertung (von 10 möglichen Sternen): 8⭐

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Hier gibt es noch Verbesserungspotential: Atlético Madrid konnte die vielen gewichtigen Abgänge wie die Verteidiger Diego Godin, Lucas Hernandez, Juanfran und Filipe Luis sowie die Schlüsselspieler Antoine Griezmann und Rodri ersetzen.

Beim 7:3 im International Champions Cup gegen Real Madrid funktionierte die neu zusammengesetzte Mannschaft schon mal hervorragend, ob das in den Pflichtspielen auch so einwandfrei klappt?

Als Linksverteidiger ersetzt der 21-jährige Renan Lodi die abgewanderten Lucas Hernandez und Filipe Luis – hier sollte Atlético zur Sicherheit noch einen erfahrenen Ersatz verpflichten. Auf den Innnenverteidiger-Positionen setzt man auf eigene Leute. Auf Rechts kam Kieran Trippier von Tottenham Hotspur.

Manchester City

Kaderbewertung (von 10 möglichen Sternen): 10⭐

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Hier gibt es noch Verbesserungspotential: Eigentlich nirgends. Das Team ist auf allen Positionen überragend besetzt und hat die perfekte Kaderbreite. Den von den Bayern umworbenen Leroy Sané sollte man unbedingt halten, weil man sonst unnötig eine Baustelle aufmacht. Wenn es irgendwo noch einen weiteren starken Backup braucht, dann am ehesten in der Innenverteidigung.

FC Liverpool

Kaderbewertung (von 10 möglichen Sternen): 9⭐

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Hier gibt es noch Verbesserungspotential: Auf der linken Abwehrseite ist Laufwunder Andrew Robertson zwar gesetzt, sein Ersatz Alberto Moreno ist allerdings weg und James Milner wäre als Linksverteidiger bloß ein Notnagel.

Der amtierende Champions-League-Sieger hat sonst keinen Bedarf an neuen Spielern, bisher wurde lediglich Abwehrtalent Sepp van den Berg (17) verpflichtet.

Manchester United

Kaderbewertung (von 10 möglichen Sternen): 5⭐

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Hier gibt es noch Verbesserungspotential: Das ganze Team ist eine einzige große Baustelle – Torhüter David De Gea mal ausgenommen. Auch mit Neuzugang Aaron Wan-Bissaka besteht die Defensive vor allem aus Quantität statt Qualität. Im Mittelfeld fehlt es ebenfalls an der Breite und Superstar Paul Pogba will sowieso weg. Im Sturm reißen zudem die Gerüchte um einen Lukaku-Abgang nicht ab.

Alexis Sanchez will man ohnehin schon lange verkaufen, schafft es aber nicht. Bei den "Red Devils" gibt es in den kommenden Tagen noch viel zu tun, sonst reicht es auch in der nächsten Saison nicht für die Champions-League-Teilnahme.

FC Arsenal

Kaderbewertung (von 10 möglichen Sternen): 6⭐

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Hier gibt es noch Verbesserungspotential: Die "Gunners" arbeiten an der Verpflichtung von Nicolas Pépé. Der Flügelspieler soll für 80 Millionen aus Lille kommen. Die Londoner könnten den Ivorer gut gebrauchen. Und auch in der Verteidigung bräuchte es frischen Wind, die Defensive konnte in dieser Konstellation schon in der vergangenen Saison nicht überzeugen.

FC Chelsea

Kaderbewertung (von 10 möglichen Sternen): 7⭐

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Hier gibt es noch Verbesserungspotential: Chelsea darf wegen einer Transfersperre in diesem Sommer und im nächsten Transferfenster keine neuen Spieler verpflichten. Gut, dass man Hazard-Ersatz Christian Pulisic bereits im Winter gekauft hat. Handlungsbedarf bestünde vor allem in der Offensive.

Tottenham Hotspur

Kaderbewertung (von 10 möglichen Sternen): 8⭐

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Hier gibt es noch Verbesserungspotential: Die Verteidigung ist sehr dünn besetzt. Auf Rechts hat Kieran Trippier den Klub verlassen und in der Mitte hat man zwar das belgische Duo um Jan Vertonghen und Toby Alderweireld, doch da fehlt mindestens noch einer für die Breite.

Im Sturm hat man nach dem Llorente-Abgang zudem noch kein Backup für Harry Kane, wobei immerhin Lucas Moura oder Heung-min Son in diese Rolle schlüpfen könnten.

Bayern München

Kaderbewertung (von 10 möglichen Sternen): 7⭐

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Hier gibt es noch Verbesserungspotential: Außer im zentralen Mittelfeld überall. Die Bayern schaffen es einfach nicht, einen weiteren starken Flügelspieler zu verpflichten. Und auch im Sturm, respektive dahinter, stehen Robert Lewandowski und Thomas Müller ziemlich alleine da.

In der Verteidigung stehen bloß sechs Spieler (mit Martinez sieben) für vier Positionen zur Verfügung. Die Außenverteidiger Joshua Kimmich und David Alaba haben als Ersatz die Weltmeister Lucas Hernandez und Benjamin Pavard, die beide auch über Außen verteidigen können. Und dennoch ist das alles viel zu knapp. Die Bayern brauchen total noch vier bis fünf Spieler. Wenn wir nur wüssten, wen die schon alles sicher haben.

Borussia Dortmund

Kaderbewertung (von 10 möglichen Sternen): 7⭐

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Hier gibt es noch Verbesserungspotential: Der BVB braucht keine neuen Spieler, sondern muss welche loswerden. Während die Bayern nur 17 Feldspieler im Kader haben, sind es bei Dortmund 29 und damit deutlich zu viel.

Im Sturm will der BVB Maximillian Philipp noch abgeben, auch André Schürrle und Shinji Kagawa haben keine Zukunft mehr. Gerüchte gibt es auch um einem möglichen Wechsel von Raphael Guerreiro.

Juventus Turin

Kaderbewertung (von 10 möglichen Sternen): 9⭐

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Hier gibt es noch Verbesserungspotential: Juve hat ein Chaos in der Offensive. Gonzalo Higuain soll gehen, will aber nicht. Auch Mario Mandzukic hat es unter dem neuen Trainer Maurizio Sarri wohl schwer. Deshalb könnten die talentierten Moise Kean oder Paulo Dybala zu Bauernopfern werden, weil Juve die anderen Stürmer nicht los wird. Zudem steht die Verpflichtung von Mauro Icardi oder Romelu Lukaku noch immer im Raum, was derzeit allerdings überhaupt keinen Sinn machen würde.

Das zentrale Mittelfeld ist ebenfalls zu breit besetzt, hier sollen Blaise Matuidi und Sami Khedira den Verein verlassen. Während Juventus dank den Zugängen von Matthijs de Ligt und auch Merih Demiral eine der weltbesten Innenverteidigungen stellt, mangelt es in der Außenverteidigung an starken Alternativen, zumal gerade Rechtsverteidiger Joao Cancelo defensive Mängel hat.

SSC Napoli

Kaderbewertung (von 10 möglichen Sternen): 7⭐

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Hier gibt es noch Verbesserungspotential: Das zentrale Mittelfeld ist im Vergleich zu den anderen Mannschaftsteilen zu schwach besetzt. Seit dem Abgang von Marek Hamsik im Winter fehlt vor allem das kreative Element. Die Süditaliener wollen deshalb unbedingt James Rodriguez von Real Madrid verpflichten, was sich bisher als schwierig gestaltet.

AC Milan

Kaderbewertung (von 10 möglichen Sternen): 5⭐

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Hier gibt es noch Verbesserungspotential: Auf den Flügeln genügt eigentlich nur Suso den Ansprüchen, hier gräbt Milan deshalb an Atléticos Angel Correa. Im Sturm soll Lilles Rafael Leao noch Patrick Cutrone ersetzen. Auch im zentralen Mittelfeld gibt es noch Bedarf. Da ist qualitativ und quantitativ noch zu wenig vorhanden.

Inter Mailand

Kaderbewertung (von 10 möglichen Sternen): 6⭐

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Hier gibt es noch Verbesserungspotential: Mauro Icardi wird nicht mehr für Inter spielen. Deshalb hat es oberste Priorität, den Argentinier für gutes Geld zu verkaufen. Damit könnte dann auf den Flügeln und vor allem in der Außenverteidigung nachgelegt werden.

Gut möglich, dass Trainer Antonio Conte auf eine Dreierkette setzt, mit Milan Skriniar, Diego Godin und Stefan de Vrij hätte er drei starke Innenverteidiger dazu.

Paris St-Germain

Kaderbewertung (von 10 möglichen Sternen): 8⭐

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Hier gibt es noch Verbesserungspotential: Hält man Neymar, steht die Offensive. In der Verteidigung hat man sowieso ein Überangebot, aber das zentrale Mittelfeld ist das große Sorgenkind. Zwar konnte man Pablo Sarabia aus Sevilla holen, weshalb man jedoch die zentralen Mittelfeldspieler Giovani Lo Celso (zu Betis Sevilla) und Christopher Nkunku (zu RB Leipzig) gehen lässt, ist ein Rätsel, zumal man bereits Adrien Rabiot ablösefrei ziehen lassen musste.

PSG braucht deshalb dringend noch ein bis zwei starke Mittelfeldspieler, auch wenn schon Idrissa Gueye von Everton geholt wurde. Im Tor ist man mit Alphonse Areola und Kevin Trapp zwar gut, aber nicht überragend besetzt.

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