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Im Barça-Nachwuchs war Xavi Simons Kapitän und Leader. bild: instagram/xavisimons

FC Barcelona verliert 16-jährigen Instagram-Star – es geht um Geld

Der 16-jährige Xavi Simons wird als kommender Weltstar hochgejubelt. Im Nachwuchs des FC Barcelona wirbelte er als Kapitän, auf Instagram hat er schon mehr Follower als die Bayern-Stars Serge Gnabry und Niklas Süle zusammen. Nun verliert Barça sein Talent.

Ralf Meile / watson.ch

Am Dienstagmittag macht Xavi Simons Nägel mit Köpfen. Er kündigt an, worüber seit einiger Zeit gerätselt worden ist: Der 16-Jährige verlässt den FC Barcelona. Ein herber Verlust für die Katalanen, die davon überzeugt waren, mit ihm ein besonders großes Juwel in ihren Reihen zu haben.

Bereits als Siebenjähriger trat Simons, der Sohn des früheren Profis Regillio Simons, in die berühmte Nachwuchsakademie "La Masia" ein. Der niederländische Junioren-Nationalspieler schreibt deshalb, wie sehr er damit gerungen habe, den Klub zu verlassen: "Es war eines der härtesten Dinge in meinem Leben, diesen Entscheid zu fällen."

Eines seiner Idole: Xavi Simons mit Neymar

Beraten wird Xavi Simons vom umstrittenen Mino Raiola. Der Agent von Weltstars wie Zlatan Ibrahimovic, Paul Pogba oder Mario Balotelli ist berüchtigt dafür, für große Verträge und noch mehr Stunk zu sorgen.

Angeblich soll Simons – oder wohl besser gesagt: sein Umfeld – für eine Vertragsverlängerung einen höheren Lohn gefordert haben. Barcelona habe aber nicht mehr bezahlen wollen, als andere Nachwuchsspieler erhalten, heißt es. Deshalb habe der Spielmacher mit seinen Zapfenlocken keinen neuen Kontrakt unterschrieben.

Kostproben seines Talents:

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Video: YouTube/KrunoKovacevic

Nachdem es schon länger Gerüchte gab, dass Paris Saint-Germain stark am 16-jährigen Megatalent interessiert sei, gab PSG nun bekannt, dass sie Simons bis 2022 an sich binden. Wie viel Geld geflossen ist und wie viel Gehalt der 16-Jährige beim Scheich-Klub einstreicht, ist nicht bekannt.

Der Teenager selbst schreibt, er freue sich über ein "aufregendes Abenteuer abseits von Barcelona". Er verlasse zwar Stadt und Klub, "aber ein Teil von mir wird immer in Barcelona bleiben".

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