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Dieser 18-Jährige soll Bayer Leverkusens neuer Superstar werden

Zell am See, Oesterreich, 30.07.2018, Trainingslager Bayer 04 Leverkusen, Paulinho (B04) schaut ( DeFodi507 *** Zell am See Austria 30 07 2018 Training camp Bayer 04 Leverkusen Paulinho B04 is watching DeFodi507

Paulinho kommt von Vasco da Gama in Brasilien. Dort erzählt man sich Wunderdinge über das "Talentinho". Bild: imago sportfotodienst

alexander kohne

Leverkusens Neuzugang aus Brasilien Paulinho ist zwar gerade erst 18 Jahre alt, wirkt aber wie 28. Er gilt als eines der größten Talente im Fußball – und hat die Kollegen bereits nach wenigen Tagen überzeugt.

1.74 Meter groß, 75 Kilogramm schwer und Oberschenkel wie Baumstämme – Paulinho ist ein echtes Kraftpaket. Dabei ist Bayer Leverkusens neuer brasilianischer Stürmer erst vor drei Wochen 18 Jahre alt geworden. Die körperliche Verfassung des Neuzugangs von Vasco da Gama beeindruckt die Kollegen. Kevin Volland hat Paulinho bereits als "ganz schöne Kante" geadelt. Und der rustikale Defensivspieler Dominik Kohr sagt: 

"Wenn man sieht, wo andere in seinem Alter körperlich stehen, ist das schon ein Unterschied."

Dominik Kohr, Mittelfeldspieler, Bayer Leverkusen

Bayer-Trainer erwartet noch keine Wunderdinge

Und dieser Unterschied ist nicht nur technisch sehr gut ausgebildet, sondern auch extrem schnell. Im Leverkusener Trainingslager im österreichischen Zell am See gab Paulinho bereits eine Kostprobe davon, was Bayer Leverkusen dazu bewogen hat, 18.5 Millionen Euro Ablöse zu zahlen: Er hat einen außergewöhnlichen Antritt, verfügt über ein Gespür für freie Räume und fackelt vor dem Tor nicht lange.

Dennoch erwartet Trainer Heiko Herrlich zu Beginn keine Wunderdinge: Er dämpft die Erwartungen: 

"Wir dürfen im ersten Jahr nicht zu viel von ihm erwarten. Er muss sich erst einmal integrieren."

Heiko Herrlich, Trainer, Bayer Leverkusen sport bild

Neben der Tatsache, dass der Neuzugang die deutsche Sprache noch nicht beherrscht, warnt Herrlich vor allem vor einem Faktor, der vielen Brasilianern bei ihren erste Schritten in Deutschland Probleme macht: "In ein paar Wochen haben wir Herbst, dann ist der Himmel grau, es wird kälter. Das kann aufs Gemüt gehen. Wie kommt er dann zurecht? Das ist eine Herausforderung."

Paulinho bekommt viel, viel Lob von den Mitspielern

Noch sind solche Tage allerdings weit entfernt. Bei durchschnittlich knapp 30 Grad Celsius im Trainingslager präsentierte sich Paulinho nicht nur sportlich ansprechend, sondern vor allem auch extrem fokussiert. Das unterstreicht Mitspieler Kohr: "Paulinho hat mich positiv überrascht. Der traut sich was zu und gibt richtig Gas. Und er wirkt – obwohl er so jung ist – schon sehr reif." Auch Nationalspieler Julian Brandt attestiert dem Brasilianer „sehr sehr weit“ zu sein. Und Sportdirektor Jonas Boldt erklärt dem "Kicker", dass Paulinho vielleicht schneller eine vollwertige Alternative sei, als es alle erwartet haben.

In Leverkusen haben sie schließlich Erfahrung: Jorginho, Lucio, Ze Roberto – eine Reihe von brasilianischen Stars startete seine Europakarriere bei Bayer. 

Umfrage

Bringt Paulinho, 18, Bayer Leverkusen schon in der neuen Saison voran?

  • Abstimmen

17

  • Ja, der Kerl ist eine Granate und Bayer kennt sich aus mit Brasilianern (Lucio, Ze Roberto, Jorginho).41%
  • Nein, Paulinho ist noch zu jung. Er darf ein bisschen bei Bayer kicken. Dann geht er und wird Meister mit Bayern (wie Lucio, Ze Roberto, Jorginho)18%
  • Eigentlich egal. Wer in Leverkusen ins Stadion geht, kriegt nur schönen Fußball, aber eh keine Titel. Daran wird auch Paulinho nix ändern. (Leider!)29%

Noch eine 7

Die etwas gedrosselte Erwartungshaltung hängt auch damit zusammen, dass sich der brasilianische U17-Nationalspieler Anfang April den Arm brach. Das warf ihn zurück. Außerdem verpasste er 15 Pflichtspiele für Vasco da Gama.

Doch bereits vor der Verletzung hatte sich Bayer um den Brasilianer bemüht und war sich frühzeitig mit dem Talent einig über einen Wechsel. Andere Interessenten wie Atletico Madrid oder Manchester City kamen zu spät. Da Vasco da Gama zudem Geld brauchte, sicherte sich Bayer Paulinhos Dienste für 18,5 Millionen Euro – eine Summe, die weit unter der vermeintlichen Ausstiegsklausel von 30 Millionen Euro liegt. Durch Bonuszahlungen kann die Ablöse im Nachhinein allerdings noch kräftig steigen.

Bayers Paulinho – für uns schon jetzt einer der Bundesliga-Königstransfers:

Vertraglich ist er nun erst einmal bis 2023 an Leverkusen gebunden. Der Brasilianer soll sich peu à peu zum Spitzenspieler entwickeln. Welches Potenzial die Rheinländer diesbezüglich sehen, zeigt die Ausstiegsklausel von 80 Millionen Euro. Auch wenn Paulinho ganz klar eine Investition in die Zukunft ist, spricht einiges dafür, dass er bereits in dieser Saison durchstarten könnte. "Die Voraussetzungen dafür sind auf jeden Fall da", glaubt Kollege Kohr. Und das liegt nicht nur an Paulinhos besonderer Statur.

Dieser Text erschien zunächst auf t-online.de

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