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Bild: imago stock&people

Ekelhafte PR-Aktion: Burger King will, dass sich Frauen von WM-Stars schwängern lassen

20.06.18, 20:58

Die Werbeaktion liest sich so absurd, wie sie ist. Burger King Russland veröffentlichte am Dienstag eine Promo, die Frauen einen Betrag von gut 40.000 Euro und lebenslang kostenlose Whopper-Burger versprach, wenn diese sich von Spielern, die an der Weltmeisterschaft im Einsatz sind, schwängern lassen.

Dies würde den Frauen ermöglichen, die besten Fussballgene und den Erfolg der russischen Nationalmannschaft auf mehrere Generationen zu erhalten.

"Burger King hat im Rahmen der sozialen Verantwortung eine Belohnung für Mädchen vergeben, die von den Stars des Weltfußballs schwanger werden."

Der konkrete Wortlaut

In den sozialen Netzwerken stieß die Aktion auf wenig Verständnis und der russische Ableger der Burger-King-Kette sah sich alsbald gezwungen, einzulenken. "Es stellte sich als zu beleidigend heraus. Wir danken Ihnen für das Feedback und beeilen uns, Ihnen mitzuteilen, dass wir bereits alle Materialien im Zusammenhang mit der Anwendung entfernt haben."

Die entsprechende Anzeige.

Die Werbeaktion von Burger King Russland spielte indirekt auf eine Aussage der russischen Gesetzgeberin Tamara Pletnyova an. Diese forderte die Frauen ihres Landes dazu auf, "besser daran zu denken", gelegentliche Affären mit WM-Spielern zu haben. Pletnyova sagte weiter: "Es wird wahrscheinlich Mädchen geben, die (ausländische Fans) treffen und Kinder haben werden. Vielleicht gibt es solche Mädchen oder auch nicht, hoffe ich, vielleicht denken sie besser darüber nach."

Ob Burger King Russland beabsichtigte, das Versprechen der Aktion tatsächlich einzuhalten, gab das Unternehmen nicht bekannt.

Die Fast-Food-Kette geriet im letzten Jahr bereits einmal ins Kreuzfeuer der Kritik, weil es mit dem Konterfei eines Vergewaltigungsopfers warb.

Später legte Burger King Russland eine weitere Entschuldigung nach und liess verlauten: "Es (die Werbeaktion) spiegelt gewiss nicht unsere Marke oder unsere Werte wider und wir unternehmen Schritte, um sicherzustellen, dass sich diese Art von Aktivität nicht wiederholt."

(rst)

Dieser Artikel erschien zuerst bei watson.ch.

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