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Bayern-Fans protestierten gegen "Problem-Bärin" Dorothee Bär. imago images / mis

Statement der Bayern-Fans: Südkurve fordert, dass Doro Bär den Verein verlassen soll

Im Topspiel der Bundesliga zwischen Bayern München und RB Leipzig sind keine Tore gefallen, das Spiel am Sonntagabend endete 0:0. Die ganz großen sportlichen Ausrufzeichen sind in der Spitzenpartie ausgeblieben.

Umso größer war dafür ein Ausrufezeichen, das Bayern-Fans in der Südkurve setzten.

Auf einem großen Banner, gut sichtbar rechts hinter dem Tor platziert, forderten sie in der ersten Halbzeit: "Die Problem-Bärin zum Abschuss freigeben. Schleich di (bayerisch für "dich", d. Red.) aus unserem Verein!" Unterschrieben war das Spruchband mit "MRP". Das steht für "Munich's Red Pride", eine Fangruppierung, die der Ultra-Szene zugeschrieben wird.

Doro Bär hatte Kemmerich zur Wahl gratuliert

Hintergrund des Banners ist offenbar, dass Dorothee Bär (CSU) Thomas Kemmerich (FDP) nach dessen Wahl zum Thüringer Ministerpräsidenten via Twitter Glückwünsche übermittelt hatte. Kemmerich, inzwischen zurückgetreten, war mit AfD-Stimmen gewählt worden. Die Digital-Staatsministerin, Mitglied im Verwaltungsbeirat des Klubs, hatte ihren Tweet später wieder gelöscht und ihn als Fehler bezeichnet.

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CSU-Politikerin Dorothee Bär mit den alten weißen FC-Bayern-Männern Edmund Stoiber (Aufsichtstratsmitglied) und Ex-Präsi Uli Hoeneß (v.l.). bild: imago images/sven simon

Bär beim FC Bayern

Das Präsidium des FC Bayern München hatte die 40-jährige Bär, die dem Bayern-Fanclub im Deutschen Bundestag angehört, im März vergangenen Jahres als 13. Mitglied in den Verwaltungsbeirat des Klubs berufen. Ex-Präsident Uli Hoeneß bezeichnete Bär damals als "eine große Bereicherung für unseren Verwaltungsbeirat."

"MRP" und viele andere Bayern-Fans dürften das mittlerweile anders sehen. In der zweiten Halbzeit ist das "Problem-Bärin"-Banner in der Südkurve übrigens nicht mehr zu sehen gewesen.

(as)

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