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Man Utd Manager Jose Mourinho and Paul Pogba of Man Utd at full time during the FA Cup FINAL match between Chelsea and Manchester United ManU at Wembley Stadium, London, England on 19 May 2018. PUBLICATIONxNOTxINxUK Copyright: xAndyxRowlandx PMI-2040-0006

Bild: imago sportfotodienst

Wann eskaliert der Streit zwischen Pogba und Mourinho?

Adrian Bürgler / watson.ch

Für heute ist eigentlich Sonne angesagt in Manchester. Doch über dem Old Trafford hängen bereits dunkle Wolken. Am 1. Premier-League-Spieltag gab es für Manchester United einen wenig überzeugenden Sieg gegen Leicester. In der 2. Runde hat sich der englische Rekordmeister bei Brighton & Hove Albion blamiert. Das Team von José Mourinho verlor verdient mit 2:3.

Brighton gegen Man Utd: Die Highlights

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Video: YouTube/DAZN Premier League

Die Unruhen in der Mannschaft haben allerdings schon vor dem Saisonstart begonnen. United war den ganzen Sommer fast schon verzweifelt auf der Suche nach einem neuen Innenverteidiger. Immer wieder gab es neue Gerüchte. Aber weder Harry Maguire, Yerry Mina noch Jerome Boateng schlossen sich den "Red Devils" an.

Genau deshalb orten Experten die größte Problemzone Manchesters nun in deren Hintermannschaft. So sagt beispielsweise Gary Neville: "Die aktuellen Verteidiger von United sollten in einem solchen Klub eigentlich nur die zweite Geige spielen."

Der ehemalige englische Nationalspieler kritisiert vor allem, dass der Klub nicht in der Lage war, neue Verteidiger zu holen: "Lindelöf und Bailly haben die ganze Zeit gehört, dass man Ersatz für sie sucht. Jetzt spielen sie dennoch weiter. Was stellt das mit ihrem Selbstvertrauen an?" Zwar kritisiert Neville die gesamte Mannschaft, das Hauptproblem ist für ihn aber klar die Defensive.

Pogba gegen Mourinho?

Eine andere Erklärung liefert Paul Pogba im Interview direkt nach der Niederlage gegen Brighton. Gegenüber BBC nimmt der Franzose sich selbst nicht von der Kritik aus: "Ich habe viele Bälle verloren. Das sollte nicht passieren." Gleichzeitig sagt er aber auch: "Brighton war sehr gut vorbereitet. Vielleicht waren sie sogar besser auf das Spiel vorbereitet als wir."

Ist das ein Seitenhieb in Richtung von José Mourinho? Die Chemie zwischen dem Superstar und seinem Trainer ist seit längerem gestört. Zwischenzeitlich gab es sogar Gerüchte, Pogba könnte Manchester noch im Sommer verlassen. Der Verein dementiert allerdings hartnäckig, dass es Probleme gibt.

Burnley v Manchester United ManU - Premier League - Turf Moor Manchester United s Paul Pogba has a chat with Manchester United manager Jose Mourinho EDITORIAL USE ONLY No use with unauthorised audio, video, data, fixture lists, club/league logos or live services. Online in-match use limited to 75 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publications. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xRichardxSellersx 34551124

Ratlose Blicke bei Pogba und Mourinho waren bereits in der vergangenen Saison keine Seltenheit. Bild: imago sportfotodienst

Doch als Pogba nach dem zähen Auftaktsieg gegen Leicester gefragt wurde, ob er etwas zur Beziehung mit Mourinho sagen könne, antwortete er: "Es gibt Dinge, die ich sagen möchte, doch wenn ich es täte, würde ich dafür bestraft."

Mourinho selbst sieht wenig Grund zur Sorge. Die Niederlage bei Brighton schiebt er auf unüblich viele individuelle Fehler und auf eine gnadenlose Effizienz des Gegners. Bei vielen Fans hat der Portugiese mittlerweile aber jeglichen Kredit verspielt. Sie fordern auf Twitter, dass er den Klub verlässt.

"Mourinho ist ein analoger Trainer im digitalen Zeitalter. Er ist komplett ahnungslos."

Zum aktuellen Zeitpunkt scheint eine Entlassung aber noch nicht realistisch, schließlich hat Manchester United gerade mal ein Spiel verloren. Dennoch scheint es nicht unmöglich, dass Mourinho noch vor Weihnachten seine Sachen packen muss. In seiner ganzen Trainerkarriere hat "The Special One" nämlich noch nie das dritte Amtsjahr überstanden. 

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