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Fan von Roter Stern Belgrad reißt Spieler das Trikot vom Leib – dann wird's unappetitlich

Nach 95 packenden Minuten war es so weit: Roter Stern Belgrad qualifizierte sich dank eines 2:2 bei Red Bull Salzburg (Hinspiel 0:0) im siebten Anlauf erstmals für die Gruppenphase der Champions League. Bei den Fans brachen nach dem Schlusspfiff alle Dämme. Einige der rund 10.000 mitgereisten Roter-Stern-Anhänger sprinteten aufs Spielfeld und lösten einen Platzsturm aus.

Viele Fans von Crvena Zvezda, wie Roter Stern offiziell heißt, hatten es auf Souvenirs abgesehen – die Trikots der Spieler. Die serbischen Platzstürmer rissen es ihren Lieblingen förmlich vom Leib. Einer zog Nemanja Radonjic das Trikot aus und stopfte sich das schweißnasse Erinnerungsstück gleich in den Schritt. Nicht gerade appetitlich, aber so war das Trikot immerhin an einem sicheren Ort.

Doch nicht alle Belgrad-Spieler gaben ihr Trikot kampflos her. Doppeltorschütze Mohayoumed Ben Nabouhane wehrte sich fast eine Minute lang erfolgreich gegen den Trikot-Klau.

Für den Platzsturm wird es zwar eine Strafe von der Uefa für den serbischen Meister geben. Doch die kann Roter Stern mit den Einnahmen aus der Champions-League-Gruppenphase tilgen. Rund 25 Millionen Euro warten da auf den Europapokal-Sieger von 1991.

(pre/watson.ch)

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