Sport

Stürmer verlässt aus Protest gegen Rassismus das Spielfeld

Lya Saxer / watson.ch

Der brasilianische Stürmer Serginho verließ während eines Spiels zwischen Jorge Wilstermann und Blooming in der bolivianischen Liga das Spielfeld, nachdem er mit Affengesängen bedacht worden war.

Nach 84 Minuten reichte es ihm: "Wir alle ertragen bestimmte Dinge, aber ich habe meine Grenze erreicht", sagte der 34-Jährige über seinen Protest. "Jeder konnte es im Fernsehen sehen. In dem Moment, als ich zum Aufwärmen auf den Platz ging, fingen diese Art von Diskriminierung wegen meiner Hautfarbe an." Immer, wenn er den Ball bekommen habe, seien Affenlaute zu hören gewesen, so der sichtlich bedrückte Spieler.

Serginhos Appell: "Gott hat nur eine Rasse geschaffen: die menschliche Rasse."

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