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Manuel Akanji bejubelt seinen ersten Treffer für den BVB. Bild: imago sportfotodienst

Kapitän, Tor und Fanliebling – wie Manuel Akanji den BVB entzückt

Sandro Zappella / watson.ch

Mit 19 Jahren, einem Alter, in dem andere Spieler bereits Weltmeister wurden oder die Champions League gewannen, da spielte Manuel Akanji mit dem FC Winterthur in der zweiten schweizerischen Liga beim FC Le Mont – vor 350 Zuschauern.

Nun, etwas mehr als drei Jahre später, hat Manuel Akanji seinen Marktwert von 250.000 Euro auf 28 Millionen Euro ver-112-facht. Er ist als Innenverteidiger nicht nur Stammspieler in der Schweizer Nationalmannschaft, sondern auch bei Borussia Dortmund – und erzielte gestern sein erstes Tor für "Schwarz-Gelb".

Dortmund's Manuel Akanji, left, scores his side's 5th goal during the German Bundesliga soccer match between Borussia Dortmund and 1.FC Nuremberg in Dortmund, Germany, Wednesday, Sept. 26, 2018. (AP Photo/Martin Meissner)

Manuel Akanji trifft mit der Binde am Arm zum 5:0. Bild: AP

Doch dem Innenverteidiger kam beim 7:0 gegen Nürnberg zusätzlich eine ganz andere Ehre zuteil: Akanji übernahm nach der Auswechslung von Marco Reus für die letzten 30 Minuten dessen Kapitänsbinde – obwohl der letztjährige Spielführer  Marcel Schmelzer (seit 2005 beim BVB) auf dem Feld stand. Weil Schmelzer aber als Spielführer zurückgetreten ist und Reus' Vizekapitän Lukasz Piszczek auf der Bank saß, kommt Akanji trotz seines jungen Alters offenbar schon als nächstes in der Hierarchie.

Trainer Lucien Favre schätzt seinen Landsmann nicht nur für seine souveränen Vorstellungen, sondern auch für seine ruhige, aber dennoch dominante Spielweise und sein souveränes Auftreten.

Zusammen mit dem 22-jährigen Abdou Diallo hält Akanji seit diesem Sommer die BVB-Verteidigung zusammen. Das Duo, das noch vor der Saison in der Presse als "Kinder-Riegel" bezeichnet wurde, ist beeindruckend stabil. Allen voran Manuel Akanji erhielt in Dortmund stets gute Kritiken, obwohl der BVB in den letzten Wochen nur selten überzeugen konnte.

Gestern bewies Akanji wieder, dass er ein Großer werden kann: Mit 134 Ballaktionen hatte er die zweitmeisten auf dem Platz und gewann alle seiner (nur) drei Zweikämpfe. Seine Passquote von 97,3 Prozent war die beste von allen Kickern auf dem Platz. Akanji war oft auch in der Offensive als Lenker aktiv: So brachte er sogar in der Nürnberger Hälfte überragende 52 von 55 Pässe an den Mann.

Mit seinem Tor setze er die Krone auf seine erneut überragende Leistung: 

"Wir haben von der ersten Minute an gut gepresst, in der Defensive einen guten Job gemacht und vorne die Chancen genutzt. Mein erstes Tor für den BVB zu schiessen, war ein sehr gutes Gefühl."

Manuel Akanji nach der Partie.

Derzeit ist Manuel Akanji in Dortmund aber sowieso "everybody's darling" – und auf dem Weg zum ganz großen Fan-Liebling, was auch ein Blick auf die Fan-Reaktionen zeigt:

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