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19-09-2018 VOETBAL : CHAMPIONS LEAGUE AFC AJAX - AEK ATHENE : AMSTERDAM Nicolas Tagliafico (Ajax) scoort 1-0 voor Ajax, rechts Klaas Jan Huntelaar Foto: Sander Chamid xVIxVIxImagesx/xSoenarxChamidxsportfotografiexIVx PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY 12179902

Nicolas Tagliafico jubelt mit dem Ex-Schalker Klaas-Jan Huntelaar über einen Ajax-Treffer. Bild: imago sportfotodienst

Niederländische Topclubs wollen Prämien teilen – wird die Liga so wieder spannend?

10.10.18, 17:11

Es war in den vergangenen Jahren unübersehbar: Die Champions-League-Millionen zerstören in den kleineren europäischen Fußball-Ligen immer mehr den Wettbewerb. Selbst in der Bundesliga hinken alle Clubs den Bayern (und mittlerweile auch dem BVB) hinterher. Die Finanz-Schere öffnet sich mehr und mehr, ganz nach dem Motto: "Wer hat, dem wird noch gegeben." Das Resultat? Eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, langweilige Titelkämpfe, Serienmeister.

In Deutschland hat Zweitligist Union Berlin mit der Veröffentlichung eines Zehn-Punkte-Plans kürzlich versucht, auf die aktuellen Missstände hinzuweisen. Im "Positionspapier" wird erläutert, wie man den nationalen Wettbewerb wieder spannender gestalten könnte – unter anderem mit der Umverteilung von Geldern.

In den Niederlanden ist man da schon einen Schritt weiter. Wie das Algemeen Dagblad berichtet, haben die Top-Teams Ajax Amsterdam, PSV Einhoven und Feyenoord Rotterdam beschlossen, dass die besten Eredivisie-Clubs künftig rund zehn Prozent ihrer Europacup-Einnahmen in einen Topf einzahlen müssen. Das Geld wird dann an alle Vereine umverteilt, was die gesamte Liga stärker machen soll.

Das Talentbecken von Ajax scheint wieder unerschöpflich zu sein:

Es werden keine astronomischen Summen ausbezahlt, aber es ist zumindest ein erster Schritt. Im letzten Jahr verdienten Ajax, der PSV und Feyenoord zusammen rund 122 Millionen Euro im Europacup, umverteilt würden also zwölf Millionen Euro.

Doch die Top-Teams erwarten dafür auch eine Gegenleistung. Zum einen sollen Spiele auf Kunstrasen in der Meisterschaft verboten werden, zum anderen soll die Liga von 18 auf 16 Teams verkleinert und ein neuer Modus eingeführt werden. Die acht besten Teams nach einer Vorrunde sollen im bewährten System den Meister ausspielen, die anderen acht Teams in Playoffs den Absteiger bestimmen.

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Im November wollen die drei Topclubs über den Plan abstimmen lassen, bis 2021 soll das neue Europacup-System und die "Premier Division 2.0" stehen. "Es kann jetzt sehr schnell gehen, ich bin sehr positiv", freut sich Feyenoord-Boss Jan de Jong.

(pre)

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