Sport

Während des Spiels: Griechische Videoschiedsrichter gönnen sich Souvlaki

In der griechischen Superleague sorgen ein paar Videoschiedsrichter gerade für Ärger. Zum Saisonstart am vergangenen Wochenende wurde der Videobeweis eingeführt. Und das Team der Videoschiedsrichter (auch kurz VAR genannt) scheint das mit einer bestellen Lieferung des griechischen Gerichts Souvlaki gefeiert zu haben.

Zahlreiche griechische Nachrichtenportale zeigten die Aufnahmen, als den Schiris während des Spiels Lamia gegen Panathinakos Athen die Fleischspieße geliefert wurden.

"Stellt euch vor, in diesem Moment wäre ein umstrittenes Tor gefallen", kritisierten zahlreiche Fußballfans die Essens-Bestellung des VAR-Teams. Auch sonst gerieten die Entscheidungen des VAR-Teams harsch in die Kritik.

Denn beim Spiel zwischen Olympiakos und Tripolis der Schiedsrichter in die Irre geführt worden. In übereinstimmenden Berichten hieß es, dem Verantwortlichen seien nicht die Wiederholungen gezeigt worden, die die Zuschauer am Fernsehen in der 80. Minute sehen konnten: Ein Spieler von Olympiakos zupfte am Trikot eines Asteras-Spielers und verhinderte damit einen Schuss oder einen Kopfball aus günstiger Position auf das Tor von Olympiakos.

Der umstrittene Videoschiedsrichter:

Die Einführung des Videobeweises in der Fußball-Bundesliga vor zwei Jahren wurde hitzig debattiert – seit dieser Saison kann der Assistent auch in der 2. Liga eingreifen und sorgte prompt für neue Diskussionen.

Viele Entscheidungen würden durch den Videoassistenten klarer werden, sagte Mirko Slomka, Trainer von Absteiger Hannover 96. Er sei ein "totaler Befürworter". Auch SV Sandhausens Coach Uwe Koschinat bezeichnete den Videobeweis als Bereicherung. Er sei zwar eigentlich "Fußball-Romantiker", habe sich aber davon überzeugen lassen, dass der Videoassistent zu mehr Gerechtigkeit beitrage. Kritische Stimmen kamen aus Bochum und von Arminia Bielefeld.

(ohe/pb/dpa)

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