Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
Soccer Football - La Liga Santander - Real Madrid v Real Valladolid - Santiago Bernabeu, Madrid, Spain - November 3, 2018  Real Madrid's Sergio Ramos celebrates scoring their second goal from the penalty spot   REUTERS/Juan Medina

Yoga wäre vielleicht mal eine Idee, um die Aggressionen in den Griff zu bekommen. Bild: reuters

Es reicht! Sergio Ramos muss endlich gesperrt werden – und zwar für lange Zeit

Sergio Ramos kann machen, was er will. Der Innenverteidiger von Real Madrid fällt regelmäßig mit unfairen Aktionen auf, in denen er Gegner verletzt – so auch gestern. Wirklich bestraft wurde der Spanier dafür aber noch nie. Es wäre an der Zeit, dass die Verbände reagieren.

Sandro Zappella / watson.ch

Er hat es wieder getan. Sergio Ramos hat mal wieder einen Gegner aus dem Spiel genommen, wie es ein Sergio Ramos eben macht – mit zu harten Mitteln. 

Spätestens seit dem Champions-League-Finale, als der Innenverteidiger Mohamed Salah verletzte und auch Liverpool-Torhüter Loris Karius ausknockte, ist Sergio Ramos weltweit als Fußball-Rüpel bekannt.

Gestern ist gegen Viktoria Pilsen ein nächster Spieler auf der Ramos-Opferliste gelandet. Der Spanier streckte Milan Havel komplett unbedrängt und unnötig mit dem Ellbogen nieder. Der Tscheche lag danach blutüberströmt am Boden und musste noch in der ersten Halbzeit ausgewechselt werden. Ramos bekam nicht mal die gelbe Karte gezeigt. 

Kann man Ramos überhaupt Absicht unterstellen? Ja. Der Ellbogen hat dort oben nichts zu suchen, niemand rennt so unnatürlich. Zudem ist klar zu sehen, wie der Ellbogen von Ramos plötzlich in Richtung des Gesichtes von Havel geht.

Sergio Ramos weiß genau, dass er mit seinen dreckigen Aktionen meistens durchkommt – er sagte dann auch nach der Partie: "Ich werde meinen Spielstil nicht ändern."

Umfrage

Hätte Sergio Ramos für den Ellbogenschlag bestraft werden müssen?

  • Abstimmen

9,204 Votes zu: Hätte Sergio Ramos für den Ellbogenschlag bestraft werden müssen?

  • 2%Nein, das war eine natürliche Bewegung.
  • 5%Ja, eine gelbe Karte wäre berechtigt gewesen.
  • 93%Solche Aktionen müssen mit einem Platzverweis bestraft werden.

Ramos ist ein Wiederholungstäter. Er hat in seiner Clubkarriere bisher 204 gelbe Karten gesehen. Dazu 17 Mal Gelb-Rot und sieben Mal die direkte rote Karte. Für mehr als zwei Spiele wurde er gemäß transfermarkt.de dennoch nie gesperrt. Und viele seiner Aktionen wie diejenige gestern wurden nicht mal geahndet – weil Ramos nicht nur unfair, sondern auch clever und hinterhältig agiert. 

Nun sind die Verbände gefordert, endlich zu handeln. Wenn es der Schiedsrichter verpasst, müssen harte Fouls, Tätlichkeiten und Unsportlichkeiten im Nachhinein anhand der TV-Bilder geahndet werden. 

Denn wenn solche Aktionen nicht bestraft werden, ist auch kein Ende in Sicht. Das harte Spiel in Ehren, doch Sergio Ramos schlägt seit Jahren über die Stränge. Er mag einer der besten, wenn nicht sogar der beste Innenverteidiger der Welt sein. Ein hervorragender Leader ebenfalls, das ist unbestritten. Aber er ist eben auch ein dreckiger Spieler. Und das muss endlich Konsequenzen haben. Wenn den Verbänden denn etwas an sauberem Sport liegt. 

Neulich im Training:

abspielen

Ramos, auch im Training ein Unsympath. Video: YouTube/TIME 4 SPORT

Die Fliegen schon: Torhüter 

Was im Sport gerade noch alles wichtig ist:

Lucas Moura kann's am schönsten! Die 19 bisher besten FIFA-Tore des Jahres

Link zum Artikel

Da staunt selbst ManCity: Barca zahlt so viel für Gehälter wie kein Club zuvor

Link zum Artikel

Wie Fortuna Düsseldorf den Stadionbesuch für Frauen sicherer machen will

Link zum Artikel

Erst Super-Bowl-Sieg, dann Star in Police Academy: Die Geschichte von Bubba Smith

Link zum Artikel

Der britische Fußball spaltet sich am Brexit – profitiert die Bundesliga?

Link zum Artikel

Alles ist bereit für den Heiratsantrag dieses NHL-Fans – aber einer hatte andere Pläne

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

So unterstützen die Celtic-Fans ihren Stürmer, der wegen Depressionen ausfällt

Leigh Griffiths macht momentan schwierige Zeiten durch. Der 28-jährige Stürmer von Celtic Glasgow muss sich eine Auszeit nehmen. Depressionen und andere persönliche Probleme – es ranken sich Gerüchte von Spielsucht um den Schotten – haben den Club veranlasst, den Spieler in die Reha zu schicken.

Medienberichten zufolge wurde Griffiths am Montag zwischenzeitlich gar als vermisst gemeldet. Er tauchte wenig später aber wieder auf. Durch die Absenz des ehemaligen Nationalspielers hat Celtic nun …

Artikel lesen
Link zum Artikel