Sport
Bild

Atemlos übern Deich. screenshot: youtube

Sturmtief "Sabine": In den Niederlanden machen sie die Meisterschaft im Gegenwindfahren

Wintersturm "Sabine" hält derzeit fast ganz Europa in Atem. An der holländischen Küste hat er auch dazu geführt, dass Radfahrer außer Atem geraten sind. Rund 250 Teilnehmer haben am Sonntag die nationale Gegenwind-Meisterschaft bestritten – stilecht auf einem Hollandrad.

Der Bewerb fand bei Windstärke 8 (62 bis 74 Kilometer pro Stunde) statt, nur einmal hatten die Athleten mit noch heftigerem Wind zu kämpfen. Im November 2016 blies der Wind gar mit Stärke 9 (75 bis 88 Kilometer pro Stunde).

Dennoch bezeichneten die Organisatoren die jüngste Ausgabe als die schwerste der Geschichte. "Wir sprechen gerne vom holländischen Berg. Das hier ist wie ein zehnprozentiger Anstieg auf dem schlechtesten Velo, das man sich vorstellen kann", sagte Mitorganisator Robrecht Stoekenbroek.

Lisa Scheenaard und Max de Jong verteidigten ihre Titel auf der 8,5 Kilometer langen Strecke auf dem Oosterscheldekering in der Provinz Zeeland. Das Team-Zeitfahren musste wegen des immer stärker aufkommenden Sturmes abgebrochen werden.

abspielen

Auf die Plätze, fertig, los! Video: YouTube/Wilbert Leering

(ram)

Diese Sport-Stars haben die Sportart gewechselt

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Buchmann nach Tour-de France-Drama: "Das ist mir noch nie passiert"

Die 19. Etappe der Tour de France wurde aufgrund eines Erdrutsches abgebrochen. Der deutsche Hoffnungsträger sprach nach dem Abbruch über seine Erlebnisse auf der Etappe.

Was für ein bescheidenes Wetter zum Radfahren. Die deutsche Tour-Hoffnung Emanuel Buchmann jedenfalls hat mit Verständnis auf den Abbruch der 19. Etappe der 106. Tour de France reagiert. "Das ist mir noch nie passiert, so viel Hagel auf der Straße habe ich noch nie gesehen, die Entscheidung war schon richtig", sagte der Ravensburger, nachdem er den eigentlich Zielort Tignes erreicht hatte.

Die Entscheidung, die Abstände am Gipfel des Iseran in 2770 Meter Höhe zu nehmen, fand Buchmann ebenfalls …

Artikel lesen
Link zum Artikel