Sport

Russland gesteht systematisches Doping – die 3 wichtigsten Aussagen

Russland hat in einem Schreiben an die Welt-Anti-Doping-Agentur erstmals systematisches Doping eingestanden.

Im Brief heißt es:

"Die ernsthafte Krise, die den russischen Sport belastet hat, wurde von inakzeptablen Manipulationen des Anti-Doping-Systems verursacht, die von Untersuchungen unter der Federführung der WADA und des IOC aufgedeckt wurden"

L'Equipe

Und so lautet die Entschuldigung:

Im Namen der Organisationen, die wir vertreten, bedauern wir aufrichtig diese in Russland aufgetretenen Manipulationen und Praktiken.

Unterzeichnet haben der russische Sportminister Pawel Kolobkow und der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees, Alexander Schukow.

Mit dem Doping-Eingeständnis erfüllt Russland eine wesentliche WADA-Bedingung zur Aufhebung der im November 2015 verhängten Suspendierung der Nationalen Anti-Doping-Agentur.

Von der Wiederaufnahme der Arbeit der RUSADA hängt wesentlich die komplette Rückkehr Russlands in den Weltsport ab. Auch der Leichtathletik-Weltverband hatte die Funktionsfähigkeit der RUSADA zur Bedingung für das Ende der Sperre des Landesverbandes gemacht.

In dem Schreiben wird zudem betont, dass Russland die Lehren aus dem durch den 2016 von der WADA durch den McLaren-Report dokumentierten umfangreichen Doping-Skandal gezogen habe.

So soll jetzt reagiert werden:

"Wir möchten Ihnen versichern, dass alle betroffenen Organisationen die notwendigen Maßnahmen ergriffen haben, um die Einhaltung der Anti-Doping-Regeln zu ermutigen und zu fördern. Bedeutende Reformen sind im Gange und wir sind zuversichtlich in die Tatsache, dass sie den Anti-Doping-Kampf in unserem Land wirksamer machen werden."

(mbi/dpa)

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