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US-Athleten protestieren gegen Trump: Jetzt drohen ihnen Sanktionen

Nach ihren symbolträchtigen Protesten gegen US-Präsident Donald Trump bei den Panamerikanischen Spielen in Lima müssen zwei Goldmedaillengewinner aus den USA nun mit Sanktionen rechnen.

Die Aktion von Berry im Video:

Beim Erklingen der amerikanischen Nationalhymne hob sie ihre rechte Faust empor und senkte den Kopf.

Race Imboden indes folgte wie bereits bei der WM 2017 bei der Medaillenzeremonie für das US-Team-Gold im Florettfechten mit einem Knieprotest dem NFL-Quarterback Colin Kaepernick.

"Ich habe mich entschlossen, meinen heutigen Moment an der Spitze des Podiums zu opfern, um auf Probleme aufmerksam zu machen, die meiner Meinung nach angegangen werden müssen", twitterte Imboden. Kritisch sehe er vor allem: "Rassismus, Waffenkontrolle, Misshandlung von Einwanderern und ein Präsident, der Hass verbreitet."

Bereits zu Beginn der Spiele hatte sich Leichtathletik-Legende Carl Lewis für mehr Gerechtigkeit im Sport ausgesprochen. "Wir haben einen rassistischen und einen frauenfeindlichen Präsidenten, der niemanden außer sich selbst schätzt", sagte Lewis auf die Frage nach Gleichstellung der Geschlechter im Sport.

(pb/sid)

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Joe Biden holt durch die Briefwahlstimmen immer mehr auf und steht kurz davor, US-Präsident zu werden. Noch-Amtsinhaber Donald Trump gefällt das gar nicht und sein Lager kündigt wütend an, die Auszählungen stoppen sowie bereits feststehende Ergebnisse überprüfen zu lassen. Wahlkampf-Experte Julius van de Laar analysiert für watson das bisherige Ergebnis der US-Wahl und erklärt, warum auch Barack Obama notfalls geklagt hätte, um Präsident zu werden.

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