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Immer wieder flogen Feuerwerkskörper auf den Platz. bild: screenshot teleclub

"Wie wilde Tiere" – Frustrierte Schweizer Fans provozieren Spielabbruch mit Pyro-Feuerwerk

Im sonst eher ruhigen Schweizer Fußball kam es am Samstag zu einem Aufreger: Die Partie zwischen dem Tabellenachten FC Sion und Schlusslicht Grasshopper Club Zürich (GC) muss nach rund 56 Minuten abgebrochen werden, weil die Gäste-Fans wiederholt Feuerwerkskörper aufs Spielfeld warfen.

Die Gründe für den Spielabbruch im Video:

Die GC-Spieler versuchten zwischendurch, die eigenen Fans zur Raison zu bringen. Zusammen mit Präsident Stephan Anliker und Trainer Tomislav Stipic redete man auf die Fans ein – leider vergebens. Nach wenigen Minuten gingen sie zurück in die Garderobe.

Stephan Anliker (GC-Präsident):

"Was hier passiert, ist fast nicht zu glauben. Das kann man sich nicht vorstellen. Das ist unentschuldbar. Hier muss endlich mal was passieren. Man muss richtig durchgreifen, das muss Konsequenzen haben. Ich weiß nicht, was in den Köpfen solcher Menschen vorgeht. Die Fans waren so aufgegeilt, es war absolut sinnlos, mit ihnen zu diskutieren. Die waren wie wilde Tiere. Deshalb habe ich die Mannschaft zurückgerufen. Wir sollten miteinander arbeiten. So nehmen die Fans uns alle Chancen, den Abstieg sportlich zu verhindern."

Zum Zeitpunkt des Abbruchs führte Sion mit 2:0. Roberts Uldrikis und Pajtim Kasami hatten bis zur 30. Minute die Tore geschossen. Wenig später flogen die ersten Pyros aufs Spielfeld.

Die Mannschaft der Grasshoppers wurde nach dem Spiel von einer Polizei-Eskorte bewacht, um eventuelle Fan-Übergriffe verhindern zu können.

Wie genau die Konsequenzen des Pyro-Skandal aussehen werden, ist noch unklar. GC droht eine 0:3-Aufgabe-Niederlage und eine saftige Busse. Doch auch Sion droht eine Strafe, weil die Walliser für die Stadionsicherheit zuständig sind.

(pre/pb)

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