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Jan Ullrich vor Gericht in Mallorca. Bild: kay kirchtwitz/STARPRESS/dpa

Kung-Fu-Tritte, Handschellen – Jan Ullrich erinnert sich an seine Nacht mit Til Schweiger

Es waren kuriose Bilder, die am Wochenende um die Welt gingen. Der ehemalige Radprofi Jan Ullrich wurde auf Mallorca festgenommen. Der Grund: ein Streit mit seinem Prominachbarn Til Schweiger. Jetzt schildert der 44-Jährige seine Sicht der Dinge. 

Ullrich will eine Therapie machen

"Aus Liebe zu meinen Kindern mache ich jetzt eine Therapie", sagt Jan Ullrich nun zu "Bild". Die Zeitung besuchte den gebürtigen Rostocker nach den Ereignissen auf Mallorca in seiner Finca. 

"Die Trennung von Sara und die Ferne zu meinen Kindern – die ich seit Ostern nicht gesehen und kaum gesprochen habe, haben mich sehr mitgenommen", erklärt er demnach weiter. "Dadurch habe ich Sachen gemacht und genommen, die ich sehr bereue." Jan Ullrich bestreitet in diesem Gespräch laut "Bild", süchtig zu sein, gab aber zu, dass er Drogen konsumiert habe. 

Die Ehe mit Sara Steinhauser:

Erst vor wenigen Monaten trennten sich Sara Steinhauser und Jan Ullrich. Die beiden gaben sich 2006 das Jawort, haben drei gemeinsame Söhne. Für sie will der Tour-de-France-Sieger von 1997 stark sein und die Therapie machen.

So erklärt Ullrich den Streit auf Mallorca

Während Til Schweiger bereits seine Sicht der Dinge schilderte, erklärt jetzt Jan Ullrich, was am Freitag seiner Ansicht nach passierte:

"Ich bin zu Til rüber, weil ich hörte, dass er demnächst Mallorca wieder verlässt und wollte mich verabschieden. Ich habe gerufen, es hat mich keiner gehört, da habe ich einfach das Grundstück betreten. Im Garten war auch eine Person – ein Mitarbeiter von Til –, der sich eine Zeit lang bei mir durchgefuttert und mich dann sogar bestohlen hat. Es gab Wortgefechte, auch mit Til, möglicherweise auch mal eine Berührung an der Schulter. Plötzlich sprang mich diese Person mit einem Kung-Fu-Tritt an. Ich konnte ausweichen, bin aber auf den Ellenbogen gefallen. Dann kam schon die Polizei."

Auf der Polizeiwache habe man Jan Ullrich dann gefragt, ob er wegen seines verletzten Armes ins Krankenhaus wolle, der Ex-Sportler stimmte zu. Dort sei dann eine Blutprobe von ihm genommen worden. "Ich bin davon ausgegangen, dass ich danach wieder nach Hause gebracht werde. Doch plötzlich wurde ich in Handschellen in eine Zelle geführt", sagt Jan Ullrich weiter. 

Mit den Beamten habe er sich nicht verständigen können, da er kein Spanisch und die Polizisten kein Englisch sprachen. "Ich konnte keinen Anwalt anrufen. Ich musste alles bis auf die Hose ausziehen. In der sehr kleinen Zelle gab es nur eine Pritsche und ein Handtuch. Überall Kot und Urin auf dem Boden und an den Wänden. Ich habe Platzangst bekommen, konnte nicht schlafen. Es war eine der härtesten Prüfungen meines Lebens", so Jan Ullrich. 

Vom Gärtner wolle er nun eine Linie ziehen lassen, damit er genau wisse, wo die 50-Meter-Grenze sei. Die Freundschaft zu seinem prominenten Nachbarn sieht er offenbar noch nicht als beendet: "Ich bin bereit, mich bei Til zu entschuldigen, erwarte aber auch eine Entschuldigung."

Dieser Artikel erschien zuerst auf t-online.de

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