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Los Angeles Rams' Aaron Donald runs onto the field before an NFL football game against the Los Angeles Chargers Sunday, Sept. 23, 2018, in Los Angeles. (AP Photo/Jae C. Hong)

Bild: AP

JJ Watt frisst wieder Seelen auf und 7 weitere NFL-Highlights vom Sonntag

Philipp Reich / watson.ch

Die Resultate

Bevor wir zu den Highlights kommen, wie üblich zunächst die Resultate von Week 3:

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Hier geht's zu den Standings nach Week 3.

Mahomes besser als Brady

Ganz klar, er ist bislang der Mann der neuen NFL-Saison: Patrick Mahomes, Quarterback der Kansas City Chiefs. Beim 38:27-Sieg gegen die San Francisco 49ers warf der 23-jährige Newcomer seine Touchdown-Pässe Nummer 11 bis 13 und stellte damit einen neuen Rekord auf. So viele warf noch keiner in den ersten drei Spielen. Die bisherige Bestmarke (12) stellte Peyton Manning 2013 für die Denver Broncos auf. Selbst Tom Brady oder Aaron Rodgers waren nie besser.

Kansas City Chiefs quarterback Patrick Mahomes (15) celebrates as he comes off the field after an NFL football game against the San Francisco 49ers Sunday, Sept. 23, 2018, in Kansas City, Mo. The Chiefs won 38-27. (AP Photo/Charlie Riedel)

DER Shooting Star der NFL: Patrick Mahomes Bild: AP

Dank Überflieger Mahomes stehen die Chiefs bei drei Siegen nach drei Spielen. Er kommt auf durchschnittlich fast 300 Passings-Yards pro Spiel und noch immer ist ihm keine einzige Interception unterlaufen. Dazu ist er für die Gegner äußerst schwierig auszurechnen: Bei seinen 13 Touchdown-Pässen fand er neun verschiedene Pass-Empfänger. Dabei spielt Mahomes erst seine zweite NFL-Saison, wobei er im letzten Jahr nur die Nummer 2 hinter Stamm-Quarterback Alex Smith war und nur eine Partie bestritt.

Patrick Mahomes ist der "Real Deal":

Das Aus des hübschen Hoffnungsträgers

Als wäre die Lehrstunde für die San Francisco 49ers beim 27:38 bei den Kansas City Chiefs nicht schon schlimm genug gewesen: Der fünffache Super-Bowl-Champion bangt nach der zweiten Niederlage der Saison auch noch um Quarterback Jimmy Garoppolo. Nach einem Run im letzten Viertel schied "JimmyG" mit einer Verletzung am linken Knie aus.  Er war kurz vor einem Hit mit dem Bein weggeknickt, als er an der Außenlinie entlanglaufen wollte. Alles deutet auf einen Kreuzbandriss hin.

Jimmy Garoppolo verletzt sich...

Der 26-Jährige war während der letzten Saison von den New England Patriots nach Kalifornien gekommen und hatte mit fünf Erfolgen in seinen ersten fünf Spielen als Starter für Aufsehen gesorgt und in San Francisco große Hoffnungen auf die erste Playoff-Teilnahme seit 2013 geweckt. 

Der Lehrling entzaubert den Meister

13 Jahre war Matt Patricia bei den New England Patriots Assistenztrainer unter Bill Belichick, seit dieser Saison ist der stämmige Bartträger nun Headcoach bei den Detroit Lions. Beim großen Wiedersehen besiegten Patricias Lions die "Pats" sensationell mit 10:26. Erstmals seit 2002 haben die Patriots zwei Spiele in Folge mit zweistelligem Abstand verloren.

Superstar Tom Brady erwischte erneut einen rabenschwarzen Tag. Der Patriots-Quarterback brachte nur 14 von 26 Pässen für 133 Yards an den Mann. Lions-Rookie Kerryon Johnson dagegen brach einen fünfjährigen Fluch: Mit 101 Rushing-Yards schaffte er es als erster Spieler seit Reggie Bush 2013, die magische Marke von 100 Yards zu knacken.

Kerryon Johnson hat einige Knöchel auf dem Gewissen:

Der Spielzug des Tages war allerdings kein Laufspiel, sondern der Touchdown-Pass von Quarterback Matthew Stafford auf Marvin Jones zum 19:10.

Matthew Staffords perfekter Pass:

Das 80-Punkte-Spektakel in Atlanta

Shootout nennen die Amerikaner so ein Spiel! Der 43:37-Overtime-Sieg der New Orleans Saints gegen die Atlanta Falcons war ein regelrechtes Offensiv-Feuerwerk. Neun Mal wechselte die Führung, am Ende gewannen die Saints dank eines Quarterback-Sneaks von Drew Brees.

Der 39-jährige Routinier rettete die Saints mit einem Run über sieben Yards bereits in die Overtime und zeigte mit 396 geworfenen Yards sowie drei Touchdown-Pässen einmal mehr, das er drauf hat. Brees brach außerdem den NFL-Rekord für die meisten angekommenen Pässe (6326), diesen hatte bis dato Brett Favre mit 6300 gehalten.

Doch auch Brees' Gegenüber Matt Ryan lieferte ordentlich ab. Erstmals gelangen ihm fünf Touchdown-Pässe in einem Spiel, mit 374 geworfenen Yards kam der Falcons-Quarterback allerdings nicht ganz an die Marke von Brees heran.

J.J. Watt frisst wieder Seelen auf

Kein Hattrick, sondern ein Sack-Trick gelang J.J. Watt von den Houston Texans gegen die New York Giants. Der Defensive End jagte Giants-Quarterback Eli Manning gnadenlos übers Spielfeld, und schaffte es gleich dreimal, ihn zu "sacken". Mit total acht Tackles, vier Tackles for loss, vier Quarterback Hits und einem Forced Fumble zeigte Watt eine historische Defensiv-Leistung, die erst dreimal in der NFL-Geschichte erreicht wurde – zum zweiten Mal von ihm selbst. Allerdings vor seinen Verletzungen.

Zum Sieg reichte es seinen Texans trotzdem nicht, die Giants gewannen am Ende 27:22. Beim ersten Saisonsieg der "Big Blue" fing Odell Beckham jr. neun Pässe für 109 Yards, die Touchdowns überließ der Superstar aber Sterling Shepard und Rhett Ellison.

JJ Watts dritter Sack:

September 23, 2018: Houston Texans defensive back Johnathan Joseph (24) talks with defensive end J.J. Watt (99) during a timeout in the second quarter against the New York Giants during the NFL American Football Herren USA football game between the Houston Texans and the New York Giants at NRG Stadium in Houston, TX. /CSM NFL 2018: Giants vs Texans SEP 23 PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAc04_ 20180923_zaf_c04_123 Copyright: xJohnxGlaserx

JJ Watt  Bild: imago sportfotodienst

Der Tippschein-Killer der Saison bisher

Es ist DIE Überraschung der bisherigen Saison: Die zuvor noch makellosen Minnesota Vikings kassierten gegen die Buffalo Bills eine böse 6:27-Schlappe. Bei den Bills spielte Quarterback Josh Allen groß auf. Der siebte Pick des Draft 2018 kam zwar nur auf 196 Passing Yards, immer wieder fand der 1,96-Meter-Hüne aber Lücken in der Vikings-Abwehr, in die er gleich selbst stürmte. Zum ersten Touchdown flog er in bester Receiver-Manier und kurz vor Ende des ersten Viertels sprang er wie ein Runningback über einen Gegner zum First Down.

Ganz schwach war dagegen der Auftritt von Vikings-Quarterback Kirk Cousins. Dem Neuzugang von den Washington Redskins unterliefen eine Interception sowie drei Fumbles – dem gegenüber stand nur ein Touchdown-Pass.

Battle of L.A. an die Rams

Die Los Angeles Rams haben das erste Duell zwischen zwei Teams aus Los Angeles seit 1994 für sich entscheiden können. Das Team um Star-Runningback Todd Gurley konnte durch das überraschend deutliche 35:23 den dritten Sieg in Folge einfahren. Quarterback Jared Goff glänzte mit drei Touchdown-Pässen und 354 Passing-Yards, Gurley kam auf 156 Yards und einen Touchdown.

Den besten Spielzug der Partie zeigten aber die Chargers. Der Touchdown-Pass von Quarterback Philip Rivers übers halbe Feld auf Mike Williams war sowas von erste Sahne.

Wentz ist wieder da

Die Philadelphia Eagles sicherten sich beim 20:16 gegen die Indianapolis Colts ihren zweiten Sieg der Saison. Eagles-Quarterback Carson Wentz feierte dabei nach mehr als neunmonatiger Verletzungspause sein Comeback und überzeugte mit 255 geworfenen Yards und einem Touchdown-Pass. Ersatz Nick Foles, der die Eagles in der letzten Saison zum Super-Bowl-Titel geführte hatte, musste wieder auf der Bank Platz nehmen.

Wentz' Touchdown-Pass:

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