Die Spielerinnen verließen während der Nationalhymne das Feld.
Die Spielerinnen verließen während der Nationalhymne das Feld.bild: screenshot
USA

Saisonstart: US-Basketballerinnen setzen starkes Zeichen gegen Rassismus

26.07.2020, 12:29

Die Spielerinnen der US-Basketball-Profiliga haben den Saisonstart zu einem starken Zeichen gegen Rassismus in den USA genutzt. Vor dem Auftaktspiel der WNBA zwischen Seattle Storm und New York Liberty verließen die Basketballerinnen am Samstag (Ortszeit) beim Abspielen der Nationalhymne die Arena und gingen zurück in die Umkleidekabinen. "Knien scheint uns nicht ausreichend, um zu protestieren", sagte New Yorks Spielführerin Layshia Clarendon. Schon vor dem Auftakt hatte die WNBA angekündigt, ihre Saison dem Kampf um soziale Gerechtigkeit zu widmen.

Als die Spielerinnen in Bradenton im US-Bundesstaat Florida, wo die WNBA wegen der Corona-Pandemie ihre komplette Saison unter Ausschluss von Zuschauern austrägt, auf das Spielfeld zurückkehrten, hielten sie für 26 Sekunden inne, um Breonna Taylor zu würdigen. Die schwarze Amerikanerin war im März im Alter von 26 Jahren bei einem Einsatz in ihrem Haus von Polizisten erschossen worden. Bislang hat es keine Anklagen gegen die involvierten Beamten gegeben. Auch auf den Trikots der Spielerinnen stand der Name Breonna Taylor.

Members of the New York Liberty, left, and Seattle Storm observe a moment of silence in honor of Breonna Taylor before a WNBA basketball game, Saturday, July 25, 2020, in Ellenton, Fla. (AP Photo/Phel ...
Bild: ap / Phelan M. Ebenhack

Sportlich entschied Seattle den Auftakt mit 87:71 klar für sich. Die Los Angeles Sparks setzten sich gegen Phoenix Mercury mit 99:76 durch. Die deutsche Nationalspielerin Marie Gülich kam dabei nicht zum Einsatz. Satou Sabally bestreitet mit den Dallas Wings ihre erste Partie in der Nacht zum Montag gegen Atlanta Dream.

(hau/dpa)

WM 2022: England gegen Senegal ohne Probleme– BVB-Star Bellingham überragt

In dem überhaupt ersten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften setzt sich England am Ende verdient mit 3:0 gegen den Senegal durch. In weiten Teilen der ersten Halbzeit hatte der Afrikameister sogar die besseren Torchancen, mit dem Treffer von Liverpool-Kapitän Jordan Henderson in der 39. Minute wendete sich allerdings das Blatt und England dominierte fortan. Letztlich ziehen die Three Lions ohne große Probleme ins Viertelfinale ein.

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