Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Ein Beamter (rechts) klärt die Lage: Neben dem Polizisten steht das angebliche Opfer und in der Mitte des Bildes der Beschuldigte. twitter/trapmoneybenny

Mann dreht wegen Foul beim Basketball durch – und ruft Polizei

18.07.18, 08:19

Merkwürdige Szenen spielten sich neulich in einem Fitnesscenter in Sterling  im US-Bundesstaat Virginia ab. Bei einem lockeren Basketballspiel wurde einer der Spieler gefoult. So weit nichts Außergewöhnliches, kommt halt vor.

Jedoch brannten dem Gefoulten – für einen kurzen Moment zumindest – die Sicherungen durch. Unmittelbar nachdem er zu Fall kam, verkündete er, er werde die Polizei rufen. Gegen- und Mitspieler dachten zuerst an einen Witz. Weder war der Verstoß besonders hart noch trug er Verletzungen davon.

Der Mann ließ sich aber nicht beirren und begab sich an die Rezeption des Fitnesscenters. Twitter-User "TrapMoneyBenny" sagt, es sei das erste Mal in seinem Leben, dass wegen einer Regelwidrigkeit die Polizei hinzugezogen wird. 

"Wieso verschwendest du meine Zeit?"

Der Beamte fand das ganze ziemlich lächerlich, wie Fox 5berichtet. "Wieso verschwendest du meine Zeit?", fragte er.

Jedenfalls schien sich der aufgebrachte Mann bei der Befragung wieder beruhigt zu haben. Die beiden Involvierten einigten sich auf ein gegenseitiges Foul. Gemäß dem Polizeibericht wurde der Vorfall als "Angriff" eingestuft – jedoch sahen beide Parteien von einer Klage ab. So schlimm war es dann also doch wieder nicht. 

Und was hat es gebracht? Außer Häme nichts. Im Internet wird zudem der Vorwurf des Rassismus laut. Unter #FlagrantFreddy und #CheckedCharlie finden sich hunderte Tweets zum Vorfall. Es sei ein weiteres Mal, bei dem die Polizei von einem Weißen wegen eines angeblichen Vergehens eines Afroamerikaners gerufen wurde. (vom)

Noch mehr US-Sport:

"Wir sind wie Menschen zweiter Klasse", sagt die Anführerin des US-Cheerleader-Aufstands

Wo Frauen nicht in den Ring dürfen – so rückständig war das WWE-Event in Saudi Arabien

Der Undertaker überrascht verängstigten John Cena – die Highlights von Wrestlemania

11 legendäre Wrestling-Helden deiner Kindheit – und was aus ihnen wurde

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Als Wayne Gretzkys Trade die NHL zum Millionen-Business machte

9. August 1988: Eine verwegene Idee macht aus dem Eishockey-Sport ein riesiges Business. Ein windiger Geschäftsmann lotst mit Wayne Gretzky den größten Star der Sportart nach Los Angeles. Der Trade gibt der NHL ein ganz neues Gesicht.

Bis in die 80er-Jahre hinein ist die National Hockey League eine kanadische Angelegenheit. Gewiss: Hin und wieder holt ein Team aus den USA den Stanley-Cup. Aber das Maß aller Dinge bleiben die Montreal Canadiens und die Edmonton Oilers. Eishockey ist ein beschauliches Geschäft. Nur zwei NHL-Stars verdienen mehr als eine Million Dollar: Wayne Gretzky und Mario Lemieux. Der Durchschnittslohn liegt bei 125.000 US-Dollar.

Aber dann betritt bei den Los Angeles Kings Ende der 80er-Jahre ein kleiner, …

Artikel lesen