Bushido hatte kürzlich schlechte Neuigkeiten für seine Fans.
Bushido hatte kürzlich schlechte Neuigkeiten für seine Fans.Bild: Screenshot / Twitch / bushido

"Warte auf finale Auftragsbestätigung": Bushido verschiebt Album zum vierten Mal

29.10.2021, 10:25

Bushido muss seine Fans ein weiteres Mal vertrösten. Die warten nämlich mittlerweile schon etliche Monate auf das 13. Studioalbum des Berliner Rappers, "Sonny Black 2", das gleichzeitig der zweite Teil der gleichnamigen Platte von 2014 werden soll. Die CD landete seinerzeit auf Platz eins der Charts und hielt sich dort 14 Wochen lang.

Ursprünglich wollte der "Mephisto"-Interpret das Album am 11. September 2020 herausbringen. Unter anderem wegen des Prozesses gegen Arafat Abou-Chaker und drei von dessen Brüdern, bei dem Bushido als Zeuge und Nebenkläger auftritt, verschob er den Release allerdings. Zunächst kündigte er "Sonny Black 2" für den April dieses Jahres an, dann für September und schließlich für Dezember.

Auf Amazon, wo das Album exklusiv verkauft werden soll, steht seitdem der 3. Dezember als Release-Datum, doch Bushido selbst habe dieses nie selbst bestätigt. Nun ließ er seine Fans in einem Livestream wissen, dass es Anfang Dezember nichts mit der neuen Musik wird – dabei sei das Album mittlerweile sogar fertig.

Bushido verschiebt Album wegen Baumwollknappheit

"Ich muss euch leider enttäuschen, Leute", begann Bushido seine Erklärung im Stream und kam auf den Release zu sprechen. "Wir haben ein fettes Album gemacht. Also ich freu mich sehr über das Album, hat mir sehr gut gefallen. Und wir haben sehr miese Songs gemacht, wir haben die Singles am Start, wir haben einen mega-geilen Posse-Track gemacht mit Animus und Saad", beschrieb er die Songs auf der Platte.

Unter anderem soll "Sonny Black 2" eine Neuauflage des Tracks "Nie ein Rapper" von Saad und Bushido enthalten, den die beiden erstmals 2005 veröffentlichten. Doch die Vorfreude wurde jäh gedämpft, als er den Grund für den mittlerweile fünften Release-Termin bekanntgab. Demnach scheitert das Erscheinen der Box, mit der die CD herauskommen soll, wegen eines Hoodies:

"Ich warte jetzt noch auf die finale Auftragsbestätigung für die Hoodies. Denn – und das ist Realtalk, das ist auch kein Scheiß oder so – ich hab von dem ganzen Scheiß keine Ahnung."

Der Rapper umschrieb das Problem mit derzeitigen Baumwollknappheit: "Angeblich hätten die Chinesen alles aufgekauft", ergänzte er, genau kenne er sich im Textil-Business allerdings nicht aus.

Immerhin – das Album soll noch im Dezember erscheinen: "Der ganz, ganz aktuelle Tag im Dezember, den muss ich erst noch bekanntgeben. Es wird nicht der 3. Dezember sein, das kann ich euch jetzt schon sagen." Wenn die Platte tatsächlich noch im Dezember erscheint, mussten seine Fans 15 Monate seit der ersten Ankündigung auf sie warten.

20.000 Autogrammkarten müssen zum Albumrelease unterschrieben werden

Aber nicht nur an den Kapuzenpullovern scheitere das Einhalten des Termins, der von Amazon vorläufig festgelegt wurde. Immerhin muss Bushido insgesamt 20.000 Autogrammkarten unterschreiben, das habe er ebenfalls noch nicht vollständig geschafft. Es sei ihm aber wichtig, dass sie tatsächlich handschriftlich unterschrieben wurden und seine Unterschrift nicht einfach auf die Karten aufgedruckt wird.

Zusätzlich zu der CD, dem Hoodie und den Autogrammkarten wird in den Fan-Boxen, die mit rund 60 Euro zu Buche schlagen, auch noch die "Fickdeinemutterslang"-EP von Saab und Bushido in einer neuen Version als Doppel-CD enthalten sein, sowie eine 100-minütlige Doku, in der Bushido über die Deutschrap-Szene nicht nur Positives zu sagen haben wird.

Erste Ausschnitte daraus zeigten schon, dass er darin unter anderem gegen den Journalisten Rooz schießt. Insgesamt werde das Album wohl einige Lines enthalten, die nicht unbedingt kinderfreundlich sein dürften. Zumindest resümierte Bushido abschließend: "Die CD wird auf jeden Fall nicht zu Hause laufen."

Demnächst wird der Berliner gleich dreifach erneut Vater, er und seine Frau Anna-Maria erwarten Drillinge. Vier gemeinsame Kinder hat das Paar schon, einen Sohn brachte sie mit in die Beziehung.

(cfl)

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