Cardi B sagt Festival in Saudi-Arabien ab – "Desaster" für Veranstalter
Sie sollte einer der großen Headliner des Festivals sein, jetzt stürzt sie die Verantwortlichen mit ihrer kurzfristigen Absage in eine Krise. Nur wenige Tage vor Beginn des Mega-Events MDLBeast Soundstorm hat Cardi B einen Rückzieher gemacht.
Das Festival in Riad ist eines der größten Musik-Events im Nahen Osten und soll am 12. Dezember mit einer internationalen Starbesetzung starten. Doch die Rapperin kommt nicht, und das offenbar aus privaten Gründen.
Cardi B sagt Festival in Saudi-Arabien ab
Wie aus dem Umfeld der 31-Jährigen bekannt wurde, hat sie entschieden, nicht nach Saudi-Arabien zu reisen. Sie brachte erst am 4. November ihren vierten Sohn zur Welt – laut eines Insiders der "Sun" gab das den Ausschlag für die Absage.
Die Veranstalter sollen versucht haben, Cardi B mit zusätzlichen Annehmlichkeiten wie luxuriöserem Jet und exklusiver Unterkunft umzustimmen, allerdings ohne Erfolg.
"Die Situation ist ein Desaster", sagt eine Quelle der Zeitung. Die Veranstalter seien frustriert – auch, weil der Festivaltermin schon seit Monaten feststeht und Cardi B zum Zeitpunkt ihrer Zusage wusste, dass sie nach der Geburt noch in der Erholungsphase sein würde.
Cardi B stürzt Saudi-Festival in die Krise
Hinzukommt: Das Festival ist offenbar noch nicht ausverkauft. Laut der Quelle ist das ein weiterer Grund für Cardi Bs Rückzug.
Die Stimmung im Hintergrund sei angespannt und die Organisatoren versuchen nun fieberhaft, kurzfristig einen gleichwertigen Ersatz zu finden. Das dürfte nicht nur kompliziert, sondern auch extrem teuer werden.
MDLBeast Soundstorm wird staatlich mitfinanziert und soll als internationales Aushängeschild für die wachsende Pop- und Festival-Szene Saudi-Arabiens dienen. Für das Line-up wurden umgerechnet rund 256 Millionen Euro investiert.
Mit dabei sind Namen wie Calvin Harris, Post Malone, Swedish House Mafia und Benson Boone. Cardi B war als einer der Hauptacts eingeplant, ihre Absage hinterlässt eine sichtbare Lücke im Programm.
Noch ist nicht klar, wer ihren Platz einnehmen wird, doch mit dem Startschuss in weniger als zwei Wochen läuft die Zeit den Veranstaltern davon. Einen Ausfall dieser Größenordnung kann sich das Festival kaum leisten.
