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. 07/03/2020. London, United Kingdom. Prince Harry and Meghan Markle, the Duke and Duchess of Sussex, at the Mountbatten Festival of Music at the Royal Albert Hall in London. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY xi-Imagesx/Poolx IIM-20867-0044

Meghan und Prinz Harry haben Großbritannien den Rücken gekehrt. In den USA schmieden sie neue Pläne. Bild: www.imago-images.de / i-Images /Pool via www.imago-images.de

"Politische Ambitionen": Was wirklich hinter Meghan und Harrys Auswanderung stecken soll

Sie wollten auf eigenen Beinen stehen und finanziell unabhängig sein. Dafür zogen sich Meghan und Harry vom britischen Königshaus zurück und wanderten erst nach Kanada, dann in die USA aus. Doch dort läuft es aktuell nicht besonders gut. Nicht nur bei der Gründung ihrer Organisation "Archewell" gibt es Probleme, sondern auch das Image der beiden ist noch immer mächtig angeschlagen. Vor allem Meghan hat immer wieder mit negativer Presse zu tun.

Und nun erscheint auch noch ein neues Buch über das Paar. "Meghan und Harry: The Real Story" von der britischen Autorin Lady Colin Campbell kommt am 25. Juni heraus – und schon davor nimmt die Royal-Expertin kein Blatt vor den Mund, wenn es um die Herzogin von Sussex geht. Sie beschrieb sie erst kürzlich als "ruhmsüchtig".

Meghan genoss Privilegien am Hof

Nun legte die Autorin noch einmal nach und erläuterte sehr genau, welche Vorteile Meghan im britischen Königshaus entgegengebracht wurden. So habe sie "größere Privilegien" als alle anderen royalen Verlobten jemals zuvor genossen – Herzogin Kate eingeschlossen. Sie sei vom Königshaus umschlungen worden, wie niemand zuvor, sagte Lady Campbell dem "Daily Star". Und weiter:

"Meghan ist die einzige Verlobte, die jemals vor der Hochzeit nach Windsor bestellt wurde. Und sie war die einzige Frischvermählte, die jemals von der Queen eingeladen wurde, sie bei einer täglichen Verpflichtung zu begleiten."

Die Queen habe laut Campbell Gefallen an Meghans dominanter Persönlichkeit gefunden. Meghan habe diese Art nicht abgelegt, nur weil sie der königlichen Familie beigetreten sei, heißt es. Die Queen möge temperamentvolle und dominante Personen – und Meghan könne eben genau so sein.

The Duchess of Sussex Meghan Markle comments on protests against racism after the death of George Floyd, in this undated still image from a video in an undisclosed location. The Duchess of Sussex/Reuters TV via REUTERS  THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. MANDATORY CREDIT. NO RESALES. NO ARCHIVES

Meghan macht sich für die "Black Lives Matter"-Bewegung stark. Bild: reuters / THE DUCHESS OF SUSSEX

Will Meghan Markle US-Präsidentin werden?

Doch Lady Campbell sprach nicht nur über Meghans Zeit in Großbritannien. Sie äußerte auch, was ein weiterer Grund für die Auswanderung von Harry und Meghan in die USA gewesen sein könnte – und nun wird es richtig spannend.

Denn der Autorin zufolge hege Meghan "politische Ambitionen". "Mir wurde gesagt, eines Tages wolle sie als US-Präsidentin kandidieren", ging Lady Campbell laut der britischen "Daily Mail" sogar noch einen Schritt weiter. Die Autorin meint:

"Ich denke, alles, was sie tut, die royale Familie zu verlassen und zurück nach Kalifornien zu gehen, ist Teil ihres Plans. Und sie hat Harry mitgenommen."

Bislang war man davon ausgegangen, dass Meghan in den USA wieder an ihrer Schauspielkarriere feilen möchte. Angebote lagen bereits vor. Doch angesichts ihres aktuellen Engagements in der "Black Lives Matter"-Bewegung sind politische Ambitionen tatsächlich nicht undenkbar. Viele Beobachter bekräftigten bereits, dass Meghan bei dieser Arbeit endlich wieder wie sie selbst wirke. Bleibt nur die Frage, ob Prinz Harry auf Dauer mit der Nebenrolle zufrieden ist.

(jei)

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