Verona Pooth hofft, dass die Einbrecher in ihrer Villa bestraft werden.
Verona Pooth hofft, dass die Einbrecher in ihrer Villa bestraft werden.Bild: Instagram/ Verona Pooth

Verona Pooth nach Einbruch: "Macht mich wütend, dass diese organisierten Banden so vorgehen können"

29.12.2021, 11:00

Verona Pooth steht immer noch unter Schock: Als sie und ihre Familie an Heiligabend gegen 23 Uhr nach Hause kamen, stellten sie fest, dass sich Einbrecher Zugang zu ihrer Villa in Meerbusch bei Düsseldorf verschafft hatten. Der Fiat 500 stand nicht mehr auf dem Parkplatz, Scherben lagen vor dem Haus. In Veronas Kleinwagen sei ihr Safe aus dem Haus abtransportiert worden. Zu sehen ist das auf den Aufnahmen der Überwachungskameras.

Die Einbrecher stahlen Schmuck, Bargeld und Designertaschen. Die Gesamthöhe des Schadens soll bei mehreren Hunderttausend Euro liegen. Die Werbeikone gab an, dass einen Tag zuvor die Diebe bereits im Haus ihrer besten Freundin zugeschlagen hätten. "Wir konnten feststellen, dass der Tatvorgang fast identisch war, so gehen wir davon aus, dass es die selben Täter waren, die hier gerade ihr Unwesen treiben", so die 53-Jährige auf Instagram.

Besonders bitter: Als bei ihrer besten Freundin eingebrochen worden sei, habe Veronas Sohn Rocco den Einbrechern noch gegenübergestanden, als sie vom Schlittschuhlaufen kamen. Er sei dort zu Besuch gewesen. Die Täter seien daraufhin davongerannt. Im Interview mit "Bild" im TV forderte Verona nun für die Einbrecher härtere Strafen.

Verona Pooth fordert härtere Strafen

Zwar fühle sich Verona in Deutschland eigentlich sicher, fragt sich aber, wie es sein könne, dass täglich eingebrochen werde. "Es macht mich wütend, dass diese organisierten Banden so vorgehen können", sagte die Moderatorin im Interview. Viele Freunde und Bekannte hätten ihr berichtet, dass sie auch schon bestohlen worden seien, doch nie sei einer der Verbrecher geschnappt worden. Genau das wünsche sie sich. "Allein schon, um diese Ketten zu durchbrechen, damit diese Täter bei den organisierten Banden fehlen und andere Bandenmitglieder Angst bekommen", meinte die zweifache Mutter dazu.

Aus diesem Grund müsse es laut Verona auch härtere Strafen geben: "Wenn fünf von ihnen geschnappt werden und eine hohe Strafe bekommen, überlegen sich die anderen vielleicht, ob es sich lohnt, drei bis fünf Jahre in den Knast zu gehen." Oliver Huth, Landeschef vom Bund Deutscher Kriminalbeamter NRW, sagte der "Bild" zu dem Einbruch: "Das waren Berufskriminelle. Solche Täter baldowern den Tatort vorher aus." Und weiter:

"Sie verkleiden sich zum Beispiel als Paket- oder Pizzabote, kommen dadurch nah ans Haus und gucken sich das Alarmsystem an, finden Schwachstellen. Oder irgendjemand hat mehr Informationen über das Haus, als es den Eigentümern lieb ist."

Verona sprach schließlich noch mit "Bild" über ihre Gefühlswelt: "Der Schock sitzt noch immer sehr, sehr tief. Das merkt man in der Nacht, wenn man einschlafen will. Man merkt, dass man richtig was durchgemacht hat. Man kann nicht einschlafen, die Gedanken kreisen darum, dass fremde Leute im Haus waren. Es waren fünf Täter, das weiß man inzwischen." Genau diese hätten der Familie "wirklich tief in der Seele wehgetan". Sie fragte sich, was passiert wäre, wenn sie früher nach Hause gekommen wären. "Das ist eine Angst, mit der ich jeden Morgen aufwache", so Verona.

(iger)

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