Drama bei "The Voice of Germany": Nico Santos weint hemmungslos
In Castingshows gehören Emotionen zum Konzept, doch was in der aktuellen Folge von "The Voice of Germany" passiert, geht tiefer. Coach Nico Santos, sonst bekannt für seine gelassene Art und sein Lächeln, zeigt eine Seite, die man im Fernsehen selten sieht: eine unkontrollierte Gefühlsreaktion, ausgelöst durch einen besonderen Auftritt.
Im Zentrum stand dabei seine Kandidatin Anne Mosters, die bei "The Voice" bereits eine dramatische Geschichte vorweisen kann.
Großes Zittern bei "The Voice"
Am Freitagabend erreichten die Teamfights bei "The Voice of Germany" ihren Höhepunkt. Die Talente traten in direkten Duellen gegeneinander an, um sich einen Platz im Halbfinale zu sichern. Die 19-jährige Anne Mosters trat als sogenannter "Allstar" auf, da sie bereits 2023 an der Show teilgenommen hatte.
Coach Nico Santos erinnerte sich noch gut an ihr Ausscheiden vor zwei Jahren. Nach eigenen Worten war das damals ein großer Aufreger hinter den Kulissen.
Der damalige Coach Ronan Keating habe die Entscheidung des Votings als ungerecht empfunden und sei richtig wütend gewesen, so Santos. Entsprechend stark war nun sein Wunsch, Anne dieses Mal zum Erfolg zu führen. "Ich zittere, weil ich so sehr hoffe", sagte der 32-Jährige vor dem Auftritt.
Anne trat gegen Denia Weber aus dem Team von Shirin David an – eine riskante Wahl, denn Shirin David hatte ihre Kandidatin bereits zwei Mal durch den Einsatz eines "Jokers" gerettet. Für Nico Santos stand viel auf dem Spiel: "Ich werde zusammenbrechen, wenn Anne keinen Hot Seat bekommt."
Nico Santos weint hemmungslos
Dann sang Anne den Song "Human" von Christina Perri und bei Nico Santos brachen alle Dämme. Noch während ihrer Performance flossen bei ihm die Tränen, er schluchzte hörbar. Auch in Michi Becks Gesicht war Rührung zu sehen, und selbst Denia Weber reagierte sichtlich bewegt. "Oh mein Gott!", entfuhr es ihr.
Sichtlich emotional erklärte Nico Santos im Anschluss: "Ich glaube, seitdem ich Coach bei 'The Voice of Germany' bin, hat mich eine Performance noch nie so berührt!" Kollege Smudo kommentierte die Szene augenzwinkernd mit Blick auf Shirin David: "Eigentlich müsste Shirin jetzt heulen."
Doch Shirin David blieb gelassen. Für sie sei Denia eine "unfassbare Künstlerin", die sie mit gutem Grund gleich zweimal mit einem Joker geschützt habe. Heulen müsse sie deshalb nicht.
Am Ende entschied – wie immer bei den Teamfights – ein Voting-Block aus 99 früheren Talenten. Sie wählten Anne Mosters weiter, doch Coach Calum Scott rettete Denia vor dem Exit. Damit gab es für beide Frauen ein Happy-End.
