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Wendler ist raus: Die DSDS-Jury der aktuellen Staffel mit Mike Singer, Maite Kelly und Dieter Bohlen. screenshot: instagram

Weniger Liveshows, andere Produzentin: Das ändert sich bei "DSDS"

Der plötzliche Vorstoß von Michael Wendler, als er im Sommer 2020 wirre Verschwörungsmythen verbreitete, brachte auch die Planung der laufenden "DSDS"-Staffel durcheinander. Wendler, der bis dahin noch bei RTL unter Vertrag stand, war einer der vier Juroren der Staffel. Neben ihm saßen Mike Singer, Maite Kelly und Dieter Bohlen.

Nach einem KZ-Vergleich Wendlers im Zusammenhang mit Corona-Maßnahmen in Deutschland entschloss sich RTL schließlich, die bereits aufgezeichneten Sendungen ohne ihn als Juror auszustrahlen, indem sie ihn einfach rausschnitten. Wo das nicht möglich war, ist nun an der Stelle, an der Michael Wendler sitzt, das Bild verschwommen, sodass nicht erkennbar ist, wer da sitzt.

Nach "Bild"-Informationen gibt es aber sogar noch weitere Änderungen in der laufenden Staffel.

Neues Studio

Die Show "DSDS" gibt es seit 19 Jahren und gedreht wurde sie immer in Köln, in den MMC-Studios. Doch es ist Corona und die Anforderungen an einen geeigneten Drehort sind andere. So zieht es die "DSDS"-Produktion jetzt in eine kleinere Location, die nicht nur Kosten spart, sondern auch Platz, der nicht gebraucht wird, weil die Show ohne Zuschauer gefilmt wird. Es handelt sich um die Gebläsehalle im Landschaftspark im nahegelegenen Duisburg im Ruhrgebiet.

Neue Produzentin

Marc Orthen war fünf Jahre lang der Executive Producer der Show. Jetzt hört der 42-Jährige während der laufenden Staffel auf, obwohl er zuletzt beim Dreh des "Recalls" auf Mykonos noch dabei gewesen sein soll. Der Grund seien laut "Bild"-Informationen "unüberbrückbare Differenzen" mit Kollegen, genaueres ist aber nicht bekannt.

Kurzfristig wird Orthens Position mit einer Personalie aus dem "DSDS"-Team besetzt: Lea den Hartog. Sie ist eine langjährige Kollegin von Marc Orthen gewesen. Die Produktion spart mit der Umstrukturierung einige Kosten ein, ob sich der Ausfall irgendwann bemerkbar machen wird, ist unklar.

Weniger Liveshows

Die Zahl der Liveshows ist in den "DSDS"-Staffeln der vergangenen Jahre stetig gefallen. Waren vor einigen Jahren noch zehn Liveshows pro Staffel angesetzt, so waren es im letzten Jahr bereits nur noch vier. Für diese Staffel sind sogar nur zwei Liveshows eingeplant. Die Gründe für die Entscheidung dürften auf der Hand liegen: In Coronazeiten ergibt es wenig Sinn, große Liveshows zu veranstalten, wenn kein Publikum anwesend sein darf.

(vdv)

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