Die Moderatorin Sylvie Meis ist stolz auf ihren Ehemann Niclas Castello.
Die Moderatorin Sylvie Meis ist stolz auf ihren Ehemann Niclas Castello. bild: instagram/sylviemeis
USA

10 Millionen Euro Materialwert: Sylvie Meis posiert mit Kunstwerk ihres Mannes – und löst heftige Debatte aus

05.02.2022, 16:10

4500 Arbeitsstunden und 10 Millionen Euro Materialwert stecken in dem glänzenden Goldwürfel, der am 2. Februar im New Yorker Central Park enthüllt wurde. Erschaffer des 186 Kilogramm schweren Kunstwerks ist Niclas Castello – der Ehemann von Sylvie Meis.

Natürlich fieberte auch die gebürtige Niederländerin vor Ort im Big Apple mit und unterbrach dafür sogar den Dreh der Datingshow "Love Island", die sie dieses Jahr erneut moderiert. Auf Instagram teilte Sylvie die Glanzleistung ihres Mannes mit ihren 1,4 Millionen Fans und löste damit eine heftige Debatte aus.

Sylvie Meis posiert stolz mit dem Kunstwerk ihres Mannes

Auf ihrem Instagram-Foto kniet Sylvie Meis in einen roten Mantel gehüllt und stolz lächelnd neben dem Kunstwerk im Central Park. Der von Niclas Castello gefertigte "Castello CUBE" besteht aus purem 24-karätigem, 999,9 Feingold und wurde nur für neun Stunden in New York ausgestellt – gewissenhaft bewacht von 37 Sicherheitsleuten.

"Stolz drückt nicht aus, was ich für meinen Mann empfinde. Ich bin voller Liebe und freue mich sehr, ihn heute unterstützen zu dürfen", schwärmte Sylvie im Gespräch mit "Bild".

"Castello CUBE" soll Kryptowährung vermarkten

Gegenüber dem Nachrichtenportal "ArtNet" beschrieb Castello seine Skulptur als "ein konzeptuelles Kunstwerk in all seinen Facetten". Der 43-Jährige habe mit dem "Castello CUBE" versucht etwas zu kreieren, "was jenseits von unserer Welt" und "nicht greifbar" ist. Der Würfel ist bereits jetzt Kult und wird von einigen Kunstliebhabenden sogar mit Damien Hirsts "For the Love of God" verglichen – einer schädelförmigen Skulptur, die mit 8601 lupenreinen Diamanten bestückt ist.

Nicht greifbar ist auch die Kryptowährung des Künstlers "Castello Coin", auf die das Kunstwerk aufmerksam machen soll. Das Nachrichtenportal "Decrypt" vermutet, dass der Goldwürfel als "eine physische Repräsentation der "CAST Token" betrachtet werden kann.

"Das ist das, was passiert, wenn reiche Menschen sich als Künstler verkleiden"

Während die einen Castello für seine Brücke zwischen Realität und Virtuellem feiern, kritisieren andere das Kunstwerk wegen seines hohen Materialwerts. Auf Twitter schrieb eine Person aufgebracht: "Die Reichen machen das, um sich über uns in der Arbeiterklasse lustig zu machen. Einen Goldwürfel in New York aufzustellen, wo viele es sich kaum leisten können zu überleben."

Ein weiterer User schrieb: "Das ist keine Kunst. Das ist das, was passiert, wenn reiche Menschen sich als Künstler verkleiden."

Und auch unter Sylvie Meis' Instagram-Post wird die Goldskulptur heftig kritisiert. "Es gibt so viel Leid auf der Welt und so viel Armut. Was für ein Blödsinn ist dieses Kunstobjekt?", kommentierte eine Followerin aufgebracht. "Was man mit dem Geld alles Gutes hätte tun können! Man sollte seinen Namen und seine Möglichkeiten aufgrund von Bekanntheit für gute Dinge einsetzen, nicht für teuren, unnötigen Schwachsinn, der keinen Mehrwert für diese Welt hat. Ich bin entsetzt."

Egal, was man von dem "Castello CUBE" hält: Das Kunstwerk hat auf jeden Fall eine heftige Debatte über Geldwert, Kunst und Kapitalismus angestoßen.

(fw)

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