Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
In this April 13, 2017, photo, a warehouse worker watches as government inspectors check imported frozen pork in Qingdao in eastern China's Shandong province. China announced a list of U.S. goods including pork, apples and steel pipe on Friday, March 23, 2018, that it said may be hit with higher import duties in response to President Donald Trump's tariff hike on steel and aluminum. (Chinatopix via AP)

Bild: CHINATOPIX

China droht den USA mit Schweinefleisch

23.03.18, 08:44 23.03.18, 19:46

 Als Reaktion auf milliardenschwere Strafzölle von Donald Trump hat China die USA vor Vergeltung gewarnt und eigene Strafen angekündigt. Geplant sind Zölle im Umfang von 3 Milliarden Dollar, wie das Pekinger Handelsministerium am Freitag mitteilte.

Auf US-Schweinefleisch könnte demnach ein Einfuhrzoll in Höhe von 25 Prozent erhoben werden. Für Stahlrohre, Früchte und Wein wurden Zölle in Höhe von 15 Prozent ins Spiel gebracht. Insgesamt habe China eine Liste von 128 US-Produkten erstellt, auf die Zölle erhoben werden könnten.

Das Handelsministerium rief die USA dazu auf, den Konflikt noch durch Gespräche zu lösen, um "einen Schaden für die gegenseitigen Beziehungen zu verhindern". China werde sich jedoch "nicht einfach zurücklehnen und seine "legitimen Interessen verteidigen".

Beobachter werteten den zunächst verhältnismässig geringen Umfang der von Peking geplanten Strafen als Zeichen, dass es China nicht unmittelbar auf eine Eskalation ankommen lassen will. Dennoch rücke nun ein ausgewachsener Handelskonflikt der beiden grössten Volkswirtschaften näher.

Die USA hatten zuvor angekündigt, ihren Rivalen China mit milliardenschweren Strafzöllen belegen zu wollen. US-Präsident Donald Trump unterzeichnete am Donnerstag ein entsprechendes Dekret und begründete dies mit unfairen Handelspraktiken und Diebstahl geistigen Eigentums. Das Paket werde Zölle und andere Massnahmen im Volumen von etwa 60 Milliarden US-Dollar enthalten, sagte Trump.

(dpa)

Abonniere unseren Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Trump gegen Obama: Wer hat den Längeren?

Nach dem überraschenden Wahlsieg von Donald Trump wurde Barack Obama gefragt, ob er gedenke, die Arbeit seines Vorgängers zu kritisieren. Eigentlich nicht, entgegnete der abtretende Präsident. Aber sollte Trump die grundlegenden Werte und Ideale der amerikanischen Demokratie angreifen, "dann werde ich mir es überlegen."

Das ist mittlerweile eingetreten. Seit vergangener Woche hat sich Obama aktiv in den Wahlkampf für die Zwischenwahlen eingeschaltet. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund. Er …

Artikel lesen