Wirtschaft
In this April 13, 2017, photo, a warehouse worker watches as government inspectors check imported frozen pork in Qingdao in eastern China's Shandong province. China announced a list of U.S. goods including pork, apples and steel pipe on Friday, March 23, 2018, that it said may be hit with higher import duties in response to President Donald Trump's tariff hike on steel and aluminum. (Chinatopix via AP)

Bild: CHINATOPIX

China droht den USA mit Schweinefleisch

 Als Reaktion auf milliardenschwere Strafzölle von Donald Trump hat China die USA vor Vergeltung gewarnt und eigene Strafen angekündigt. Geplant sind Zölle im Umfang von 3 Milliarden Dollar, wie das Pekinger Handelsministerium am Freitag mitteilte.

Auf US-Schweinefleisch könnte demnach ein Einfuhrzoll in Höhe von 25 Prozent erhoben werden. Für Stahlrohre, Früchte und Wein wurden Zölle in Höhe von 15 Prozent ins Spiel gebracht. Insgesamt habe China eine Liste von 128 US-Produkten erstellt, auf die Zölle erhoben werden könnten.

Das Handelsministerium rief die USA dazu auf, den Konflikt noch durch Gespräche zu lösen, um "einen Schaden für die gegenseitigen Beziehungen zu verhindern". China werde sich jedoch "nicht einfach zurücklehnen und seine "legitimen Interessen verteidigen".

Beobachter werteten den zunächst verhältnismässig geringen Umfang der von Peking geplanten Strafen als Zeichen, dass es China nicht unmittelbar auf eine Eskalation ankommen lassen will. Dennoch rücke nun ein ausgewachsener Handelskonflikt der beiden grössten Volkswirtschaften näher.

Die USA hatten zuvor angekündigt, ihren Rivalen China mit milliardenschweren Strafzöllen belegen zu wollen. US-Präsident Donald Trump unterzeichnete am Donnerstag ein entsprechendes Dekret und begründete dies mit unfairen Handelspraktiken und Diebstahl geistigen Eigentums. Das Paket werde Zölle und andere Massnahmen im Volumen von etwa 60 Milliarden US-Dollar enthalten, sagte Trump.

(dpa)

Nach Teslas Vorbild: Opel baut Giga-Factory

Elon Musk hat es vorgemacht, nun zieht der erste deutsche Autobauer nach. Nach der Ankündigung der Tesla-Fabrik in Brandenburg will Opel nun eine Giga-Fabrik in Kaiserslautern bauen.

Die "Bild" -Zeitung berichtete am Donnerstag, dass die Information aus einem internen Opel-Mitarbeiterschreiben stamme. Die Fabrik soll Batteriezellen herstellen – und die Marktdominanz asiatischer Hersteller angreifen.

"In Kaiserslautern bauen wir Deutschlands größtes Werk für Batteriezellen", sagte der Opel-Chef …

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