Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
Tesla CEO Elon Musk speaks before unveiling the Model Y at Tesla's design studio Thursday, March 14, 2019, in Hawthorne, Calif. The Model Y may be Tesla's most important product yet as it attempts to expand into the mainstream and generate enough cash to repay massive debts that threaten to topple the Palo Alto, Calif., company. (AP Photo/Jae C. Hong)

Elon Musk, CEO von Tesla. Bild: AP

Tesla enthüllt das Model Y – so sieht es aus, und so viel kostet es

Der US-Hersteller bringt die nächste Elektroauto-Generation an den Start. Wobei sich preisbewusste Interessenten noch etwas länger gedulden müssen...

Auf den ersten Blick sehe es aus, als habe das Model 3 einen Doppelgänger, kommentieren US-Medien. Nach Jahren der Vorankündigungen und Hinweise hat Tesla-CEO Elon Musk in Los Angeles das Modell Y offiziell vorgestellt.

Es ist ein mittelgroßer vollelektrischer SUV, der bei einem Verkaufspreis von 39.000 Dollar (rund 34.000 Euro) starten wird – vor Steuern und steuerlichen Vergünstigungen für Elektroautos. Ab sofort können die teureren Versionen reserviert werden. Dazu weiter unten mehr.

Wie sieht es aus?

Der neue Tesla: Model Y

Tesla Inc's Model Y electric sports utility vehicle is pictured in this undated handout photo released on March 14, 2019. Tesla Motors/Handout via Reuters ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. NO RESALES. NO ARCHIVES.

Bild: rtr

Das Modell Y besitzt tatsächlich eine auffallende Ähnlichkeit mit dem Vorgänger, dem Model 3. Es ist etwas größer und liegt auch etwas höher.

Musk ging laut US-Medienberichten nicht auf andere Detailfragen ein, die über die Fahrzeugspezifikationen und eine vage Zeitleiste (siehe unten) hinausgingen.

Zum Vergleich: Model 3

FILE PHOTO: A 2018 Tesla Model 3 electric vehicle is shown in this photo illustration taken in Cardiff, California, U.S., June 1, 2018. REUTERS/Mike Blake/File Photo

Bild: X00030

Das Model 3 ist das bislang günstigste Tesla-Fahrzeug und ist in den USA ab einem Startpreis von 35.000 Dollar (30.000 Euro) verfügbar. Mit allen Extras kann der Preis aber auch bei mehr als 60.000 Dollar (52.985 Euro) liegen.

Wie fährt es sich?

Keine Ahnung, noch durfte kein Journalist eine Probefahrt machen, sondern lediglich mitfahren. Der "Bild"-Autoreporter schreibt:

"Der erste Eindruck: Innen ist das Model Y nicht so geräumig, wie es von außen wirkt. Das Auffälligste ist das große Glas-Panoramadach. Später soll auch eine dritte Sitzreihe mit zwei Plätzen zu bestellen sein. Damit wird das Model Y zum Siebensitzer. Tesla-Boss Elon Musk nennt es einen Midsize-SUV mit Sportwagen-Feeling."

Es solle ein kompakter SUV sein, der sich wie ein Sportwagen fahren lasse, verspricht Musk. Die leistungsstärkste Version soll bis zu 240 Kilometer pro Stunde schnell sein und in 3,5 Sekunden von 0 auf 60 Meilen pro Stunde (rund 96,5 km/h) kommen.

Wie viel Platz hat es?

Es gibt angeblich zehn Prozent mehr Platz im Innenraum; auch eine dritte Sitzreihe wie im Model X ist möglich. Es können also fünf Passagiere mitfahren, respektive in der größten Variante bis zu sieben.

Tesla CEO Elon Musk, right, stands next to the Model Y at Tesla's design studio Thursday, March 14, 2019, in Hawthorne, Calif. The Model Y may be Tesla's most important product yet as it attempts to expand into the mainstream and generate enough cash to repay massive debts that threaten to topple the Palo Alto, Calif., company. (AP Photo/Jae C. Hong)

Der sichtliche stolze Firmenchef. Bild: AP

Was ist mit der Innenausstattung?

Das Model Y hat den gleichen Innenraum wie das Model 3, einschließlich des gleichen 15-Zoll-Touchscreen-Cockpits sowie anderer Funktionen wie der versenkbaren Türgriffe.

Und die Reichweite?

Die Standardversion des Model Y soll eine Reichweite von 370 Kilometern (230 Meilen) bieten. Die Performance- und Dual-Motor-Varianten sollen 480, respektive 505 Kilometer mit einer einzigen Akku-Ladung schaffen, während die Langstreckenversion laut Tesla mit 540 km (WLP-Wert) die größte Reichweite haben wird.

Wie viel kostet das Model Y?

Die Standardversion soll ab 39.000 Dollar (34.000 Euro) zu haben sein. Mehr Motorleistung hat ihren Preis: Die Performance-Version beginnt bei 60.000 Dollar (rund 53.000 Euro). Die Variante mit zwei Motoren beginnt bei 51.000 US-Dollar (rund 45.000 Euro) und der Grundpreis der Langstreckenversion beträgt 47.000 US-Dollar (rund 41.500 Euro) .

Wann ist es verfügbar?

Es soll im Herbst 2020 auf den Markt kommen. Tesla werde zunächst die Performance-, Dual-Motor- und Langstreckenversionen produzieren, schreibt Tech Crunch. Kunden, die die Standardversion wünschen, müssten sich bis mindestens Frühjahr 2021 gedulden.

Wo wird es produziert?

Der Tesla-Chef verriet nicht, wo das Modell Y produziert wird. Dass Tesla sich vornimmt, den Aufwand beim Produktionsanlauf überschaubar zu halten, bedeutet nicht, dass es auch so kommt. Schon das Model 3 sollte einfacher zu fertigen sein – immer neue Probleme hatten aber den Start einer Massenproduktion um Monate verzögert und Tesla an den Rand des Abgrunds getrieben.

Wie gut wird es sich verkaufen?

Musk zeigte sich überzeugt, dass Tesla mehr Fahrzeuge des Wagens verkaufen werde als der drei bisherigen Modelle S, X und 3 zusammen.

Es hatte sich abgezeichnet, dass Tesla diesmal eine Kostenexplosion wie bei seinem ersten SUV, dem Model X, vermeiden will. Obwohl das Fahrzeug seinerseits auf der Limousine Model S aufbaute, hatten aufsehenerregende Details wie Flügeltüren an den Rücksitzen die Ausgaben in die Höhe getrieben und den Produktionsstart verzögert.

Das Model Y wird mit einem breiteren Angebot von Elektroautos großer Konzerne wie VW oder Daimler konkurrieren. Auch angesichts der anstehenden Produktoffensive der Rivalen war es für Musk wichtig, die Modellfamilie möglichst rasch um einen kompakten SUV zu erweitern.

Tesla Inc's Model Y electric sports utility vehicle is pictured in this undated handout photo released on March 14, 2019. Tesla Motors/Handout via Reuters ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. NO RESALES. NO ARCHIVES.

Bild: X80001

Wie viele Elektroautos hat Tesla bereits gebaut?

Rund 550.000 Elektroautos, inklusive Roadster sowie den drei Modellen S, X und 3. Und in einem Jahr werden es rund eine Million sein, sagte Musk. Dabei sei es noch nicht lange her, dass "Elektroautos wie eine sehr dumme Idee wirkten". In zehn Jahren könnten Tesla auf dem Mars unterwegs sein, sagte er – und es blieb unklar, ob Musk, dem auch die Raumfahrtfirma SpaceX gehört, dabei scherzte.

Was ist mit "SEXY"?

In seiner spitzbübischen Art erwähnte Musk erneut, dass die Buchstaben im Namen der Tesla-Modelle ursprünglich das Wort S-E-X-Y ergeben sollten. Beim "E" machte ihm Ford einen Strich durch die Rechnung, weil der Autoriese die Rechte am Namen "Model E" nicht hergab.

"Ford drohte, uns zu verklagen", sagte Musk. "Ford hat Sex getötet", versuchte er sich an einem Wortspiel. Tesla war deshalb auf eine 3 ausgewichen, die ursprünglich im Modellnamen mit drei waagerechten Strichen dargestellt werden sollte. Erst später wechselte Tesla zur Zahl "3" auf dem Fahrzeugheck.

(dsc/via Tech Crunch)

Das könnte dich auch interessieren:

Helene Fischer mit Ex Florian Silbereisen auf Jacht gesichtet – seine ehrlichen Worte

Link zum Artikel

Dieter Bohlen über Helene Fischers Mega-Flop: "Das Problem erklär ich dir!"

Link zum Artikel

Hartz-IV-Empfängerin erhebt Vorwürfe gegen Jobcenter – jemand schreitet ein

Link zum Artikel

Jacht-Milliardär ersteigerte wohl Auftritt von Helene Fischer – so viel kostete es

Link zum Artikel

Heidi Klum postet haariges Bett-Video mit Tom – ihre Fans sind, äh, verstört

Link zum Artikel

Wir haben mit Hartz-IV-Empfängern kein Mitleid – das muss sich ändern

Link zum Artikel

Mats Hummels zum BVB: Cathy setzt Gerüchten um Umzug ein Ende

Link zum Artikel

Millionen sahen Hartz-IV-Empfänger bei "Armes Deutschland" – jetzt rechnet er mit RTL 2 ab

Link zum Artikel

Capital Bra will Helene Fischer nach Mega-Flop helfen: "Wir holen die da raus"

Link zum Artikel

"Wirklich verwirrend" – "Dark"-Star verrät, wie er am Set den Überblick behielt

Link zum Artikel

Mitten in der Grillsaison: Bei Edeka gibt es Ärger um Ketchup

Link zum Artikel

"In BVB-Bayern-Wendebettwäsche geschlafen"– die lustigsten Reaktionen zum Hummels-Wechsel

Link zum Artikel

Mit diesen 4 Tipps umgehst du die langsamste Kasse im Supermarkt

Link zum Artikel

Heidi Klum postet Oben-Ohne-Video – das sagt Lena Meyer-Landrut dazu

Link zum Artikel

Sommer bei H&M: Das sind die ekligsten Dinge, die mir als Verkäuferin passiert sind

Link zum Artikel

Das deutsche Badewasser ist hervorragend – nur nicht an diesen 6 Orten

Link zum Artikel

Mats Hummels für 38 Mio. zurück zum BVB: Warum ich als Fan sauer wäre

Link zum Artikel

9 Frauen aus den Anfängen des Rock'n'Roll, die die Musikwelt auf den Kopf stellten

Link zum Artikel

Ich wollte Eltern überzeugen, dass Impfen schlecht ist – und scheiterte glücklicherweise

Link zum Artikel

"Soll ich hier den Clown machen?": Kollegah rastet wegen Schweizer Festival aus

Link zum Artikel

Aldi schafft die Kasse ab: Discounter testet wegweisendes Konzept in China

Link zum Artikel

Diese Bilder von den Protesten in Hongkong geht gerade um die Welt

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Ein geheimes Start-up stellt den Elektro-Pick-up vor, den Tesla gerne schon hätte

Wie aus dem Nichts hat ein Start-up aus den USA zwei Elektrofahrzeuge vorgestellt, die bereits 2020 in Serie gehen sollen. Interessant ist, dass es sich bei Rivian nicht um einen Elektroautoneuling handelt, sondern um eine Firma, die bereits seit neun Jahren existiert. Bereits 2009 wurde Rivian vom MIT-Absolventen R. J. Scaringe gegründet – zu diesem Zeitpunkt war noch nicht einmal das Tesla Model S auf dem Markt.

Seither werkelte Rivian im Geheimen an zwei Fahrzeugen und wuchs zu einem 500 …

Artikel lesen
Link zum Artikel