Nun also doch... Tesla bleibt an der Börse

Elon Musk kann sich nicht entscheiden. Oder er will es nicht. Nachdem er erst vor Kurzem verkündet hatte, dass er Tesla privatisieren und damit von der Börse nehmen will, ist nun schon wieder alles anders. 

Denn: Der Elektroautobauer Tesla bleibt an der Börse. Dies teilte der Konzernchef am Freitagabend (Ortszeit) mit. Aktionäre hätten von einem Rückzug von der Börse abgeraten.

Die offizielle Mitteilung:

Er habe den Vorständen mitgeteilt, "der bessere Weg für Tesla ist, an der Börse zu bleiben", schrieb Musk in der am Freitag auf der Twitterseite des Unternehmens veröffentlichten Mitteilung. Die Vorstände hätten angedeutet, dass sie dem zustimmten.

Musk hatte am 7. August in einem Tweet überraschend verkündet, Tesla zum Aktienkurs von 420 US-Dollar zu privatisieren. Das hatte großen Wirbel ausgelöst und die US-Börsenaufsicht SEC auf den Plan gerufen. Als rechtlich brisant galt vor allem Musks Behauptung, die Finanzierung für einen solchen Deal sei gesichert.

Warum jetzt doch nicht? 

Was hat die Börsenaufsicht damit zu tun?

Tesla war 2010 an die Börse gegangen. Musk hält selbst knapp 20 Prozent der Anteile.

(hd/dpa) 

"Die Bezahlung ist ein Kracher": So viel will Tesla in Grünheide zahlen

Der US-Elektroauto-Hersteller Tesla wird in seinem neuen Werk Grünheide in der niedrigsten Lohngruppe ein Brutto-Monatsgehalt von 2700 Euro zahlen. "Wir haben zu Gehaltsfragen Vertraulichkeit vereinbart. Vieles ist auch noch im Fluss. Aber die Untergrenze steht", sagte der Chef der Arbeitsagentur in Frankfurt an der Oder, Jochem Freyer, dem "Handelsblatt".

Die Beschäftigten würden sich vor allem aus Arbeitslosen und Jobwechslern rekrutieren. "Für Tesla ist es kein No-Go, jemanden …

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