Wirtschaft
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Bald gibt es keine "Neon" mehr zum Durchblättern 😢

Das Print-Magazin "Neon" von Gruner + Jahr wird eingestellt. Die letzte Ausgabe wird am 18. Juni erscheinen, wie Herausgeber Andreas Petzold auf Twitter meldete.

Grund sind die sinkenden Verkaufszahlen. Zuletzt betrug die verkaufte Auflage nur noch 60.977.

Der Stern-Ableger war 2003 ins Leben gerufen worden und richtete sich an Menschen zwischen 20 und 30 Jahren. Seit 2011 hatte das Magazin drei Viertel seiner Auflage verloren – auch ein Chefwechsel und ein Relaunch halfen nicht mehr.  

Chefredakteurin Ruth Fend schrieb online einen Abschiedsbrief an die Leser: "Ihr seid zu wenige geworden. Denjenigen, die sich verabschiedet haben, sind nicht genügend Jüngere gefolgt. Die heute 20-Jährigen haben neue Lebensbegleiter gefunden, im Zeitschriftenregal, aber auch im Netz". Und weiter: "Für die gedruckte NEON ist es die wirtschaftliche Perspektive, die nicht mehr vorhanden ist. Wir haben um sie gekämpft – auch das ist wichtig. Aber jetzt müssen wir loslassen."

Diese Journalisten haben die Branche komplett verlassen

Neon.de wird es weiterhin geben. Von der Einstellung des Print-Magazins werden etwa 20 Mitarbeiter betroffen sein, betriebsbedingte Kündigungen sind, laut horizont.net, nicht ausgeschlossen. 

(jd)

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