Wirtschaft
Bild

Bild: DB/imago

Die Bahn startet in Hamburg einen Billig-Taxi-Test – was dahinter steckt 

Die Deutsche Bahn will in Zukunft Fahrten mit Sammeltaxis zum Preis eines Bustickets anbieten. Der Shuttle-Service ist jetzt in Hamburg in die Testphase gegangen.

<p>Am 18. Juli 2018 startete in Hamburg ein individueller  Shuttle-Service, der per App bestellt werden kann und Fahrgäste  rund um die Uhr auf flexiblen Routen ans Ziel bringt. Besonders  attraktiv ist dieser Service, weil er in den öffentlichen  Personennahverkehr integriert und im Verbundtarif nutzbar ist. Die  Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) bringt das neue  Angebot zusammen mit ioki, dem Geschäftszweig der Deutschen Bahn  für intelligente On-Demand-Mobilität, in die Stadtteile Lurup und  Osdorf.</p>

Eines der zehn Testautos. Bild: MediaPortal der Deutschen Bahn

"Solche Angebote werden bald in anderen Städten folgen", erklärt Bahn-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber in der "Süddeutschen Zeitung" das Experiment. "Wir wollen neue Kunden gewinnen."

Mit dieser Idee reagiere der Konzern auf die zunehmende Nutzung von Carsharing und Uber in deutschen Großstädten. Die Digitalisierung habe die Mobilitätsgewohnheiten verändert, noch dazu würde der Stadtverkehr in Ballungsräumen immer dichter. "Es geht uns um mehr Mobilität, aber weniger Verkehr", so Huber.

(jd)

Manchmal sind die Straßen auch absurd: Fahrradfahrer stürzt sich absichtlich vor ein Auto

Video: watson/Nicola Franzoni, Lia Haubner, Marius Notter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Aktionäre loswerden oder einfach abhauen – Wie bereiten Unternehmen den Brexit vor?

Der Chef der Staubsaugermarke Dyson war einer der prominenten Befürworter des Brexit. Jetzt da der Austritt aus der EU aber immer näher rückt und droht, ziemlich chaotisch  zu laufen, zieht die Firma um nach Singapur. Easyjet und Ryanair versuchen derweil britische Aktionäre loszuwerden. Wenn die Fluggesellschaften mehrheitlich Eignern aus der EU gehören, können sie ungehindert auf Strecken innerhalb der EU fliegen.

Für Unternehmen bedroht der Brexit das Geschäft. Viele strukturieren …

Artikel lesen
Link zum Artikel