Wirtschaft
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Waffenhersteller Heckler & Koch soll Abgeordnete im Bundestag bestochen haben

Den Managern von Heckler & Koch soll das Geschäft mit Mexiko wirklich am Herzen liegen. So sehr, so glauben deutsche Ermittler, dass sie getäuscht und manipuliert haben, um ihre G36-Gewehre nach Acapulco zu liefern – ein Ort an dem Drogenbanden und schwer bewaffnete staatliche Sicherheitskräfte um die Vorherrschaft kämpfen.

Weil der Export von Kriegswaffen in unruhige Weltgegenden aber illegal ist, stehen neben zwei Geschäftsführern gerade mehrere Mitarbeiter von H&K vor Gericht in Stuttgart. Aber dabei bleibt es nicht.

Laut einer Recherche des Investigativ-Magazins "Report Mainz" soll der Waffenhersteller versucht haben, Bundestagsabgeordnete mit Geldspenden zu bestechen. Das ginge aus Emails des damaligen Geschäftsführers und jetzt angeklagten Peter Beyerle hervor.

Im Report heißt es:

Der Stuttgarter Staatsanwalt Heiner Römhild sagte Report Mainz:

"Die Staatsanwaltschaft Stuttgart führt ein Ermittlungsverfahren gegen ehemalige Mitarbeiter von Heckler & Koch wegen des Verdachts der Bestechung von politischen Verantwortlichen. So sollen in den Jahren 2009/2010 politische Verantwortliche bestochen worden sein mit dem Ziel, diese bei der anschließenden Entscheidung über die Genehmigung von Waffenexporten im Sinne von Heckler & Koch zu beeinflussen. Dieses Ermittlungsverfahren dauert noch an."

2010 berichtete Report Mainz, dass Heckler & Koch von 2005 an G36-Gewehre an Polizei-Einheiten in vier mit Exportverboten belegten Gebieten geliefert haben soll. Im Mai 2016 wurde das Hauptverfahren gegen zwei ehemalige Geschäftsführer des Unternehmens eröffnet.

Seit Beginn der Ermittlungen gegen das Unternehmen im Jahr 2010 darf Heckler & Koch nicht mehr nach Mexiko liefern. 

Jetzt steht der Vorwurf gegen den Konzern im Raum, dass mit der Bestechung von Abgeordneten das Geschäft wieder belebt werden sollte.

(mbi)

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