Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
Bild

Mit einem Werbevideo will Gianluca eine Wohnung in Berlin finden. Ob das klappt? imago/balotteofficial/facebook/watson-montage

Wie die Wohnungsnot in Berlin diesen Italiener kreativ werden ließ 

Seit Jahren steigen sie unaufhörlich, die Mietpreise in Berlin – wie auch im Rest von Deutschland. Ein Ende ist nicht in Sicht. 

Damit sie überhaupt noch an eine Wohnung oder an ein WG-Zimmer kommen, greifen die Menschen zu immer kreativeren Mitteln. Denn: Eine einfache Bewerbung, ein fester Job und genügend Einkommen reichen längst nicht mehr aus, um einen Platz zum Wohnen zu ergattern. 

Zahlen zur Wohnungsnot:

Wohnungsnot ist nicht nur eine gefühlte Wahrheit. In den vergangenen fünf Jahren sind in Berlin 250.000 Einwohner dazu gekommen. Laut Melderegister lebten im Jahr 2016 3,67 Millionen Menschen in Berlin. Im Jahr 2030 sollen es 3,83 Millionen sein.

welt

Wie zäh die Wohnungssuche ist, weiß auch der 25 Jahre alte Italiener Gianluca. Er hat zuvor im Qualitäts- und Arbeitsschutzmanagement in Dublin gearbeitet – war aber mit dem dortigen Arbeitsklima unzufrieden. Nun ist er auf der Suche nach einem Job in Berlin und hat nur bis Ende des Monats ein WG-Zimmer zur Zwischenmiete.

Bei der Suche nach einer festen Bleibe geht es ihm nun wie so vielen Wohnungssuchenden: Ohne festen Job findet er keine Wohnung. Die braucht er aber spätestens Anfang März.

Gianluca hat nur noch wenig Zeit, um einen Job und eine Wohnung zu finden. 

Gianluca zu watson:

"Beides setzt mich schon ziemlich unter Druck."

Also: Zeit für ein Werbevideo!

Bild

  Bild: screenshot

Die Idee, mit einem Bewerbungsvideo ein WG-Zimmer zu suchen kam Gianluca aus mehrerern Gründen, wie er watson erklärte:

  1. "Eine effektive Lösung musste her. Ich brauche diesen Monat, um einen Job zu finden, mein Deutsch zu verbessern und eine Wohnung zu finden. Ich hoffe. durch das Video eine Sache weniger am Hals zu haben."
  2. "Ich habe schon immer hobbymäßig Videos gemacht."
  3. "Weil die Jobsuche bislang nicht erfolgreich war, habe ich so  trotzdem etwas schaffen können."
  4. "Ich wollte ohnehin lernen, wie man in Videos etwas verkaufen kann, nun verkaufe ich mich eben selbst."
  5. "MacGyver als Thema ist einfach fantastisch."

Und so sieht das Video aus: 

Das ist im Video zu sehen (für alle, die gerade kein Datenvolumen haben): 

Gianluca hat das Video vor ein paar Tagen in sämtliche Berliner Wohnungs-und WG-Gruppen auf Facebook gepostet. Seitdem seien ihm Sofas und kurze Zwischenmieten angeboten worden – eine Wohnung oder ein WG-Zimmer hat er aber noch nicht bekommen. 

(Anonym) mitmachen!

Du leidest unter der Wohnungsnot? Du suchst schon ewig eine Wohnung und möchtest mit uns - gerne anonym - darüber sprechen? Dann schreib uns an redaktion@watson.de.

Das könnte dich auch interessieren:

Aldi startet neues Konzept in London – warum das in Deutschland nicht funktionieren würde

Link zum Artikel

Foodwatch kritisiert Edeka: Zwei Produkte, zwei Preise – trotz gleichen Inhalts

Link zum Artikel

Aldi wird sein Angebot radikal überarbeiten – das wird sich für dich jetzt ändern

Link zum Artikel

Neymar könnte mit Domino-Effekt für neuen Toptransfer beim FC Bayern sorgen

Link zum Artikel

"The Masked Singer": Mit seinem Helene-Fischer-Auftritt hat sich der Engel verraten

Link zum Artikel

Whatsapp: Mit diesem Trick kannst du noch Tage später unpassende Nachrichten löschen

Link zum Artikel

"Masked Singer": Faisal Kawusi empört mit üblem Merkel-Witz – ProSieben reagiert patzig

Link zum Artikel

Ein Bobby-Car im Parkverbot – so reagiert die Polizei

Link zum Artikel

Whatsapp-Panne: Tochter schickt Eltern Urlaubs-Selfie – Wiedersehen dürfte peinlich werden

Link zum Artikel

iPhone-Userin ruiniert besonderen Moment der Braut – so regt sich eine Fotografin auf

Link zum Artikel

Das denken Singles, wenn sie diese 5 Sprüche hören

Link zum Artikel

"Stranger Things": Wenn diese Theorie stimmt, ist klar, was aus Hopper wurde

Link zum Artikel

"Wo ist es nur geblieben?": Fans rätseln über angekündigtes Interview mit Helene Fischer

Link zum Artikel

McDonald's- und Burger-King-Mitarbeiter packen über dreisteste Kunden aus

Link zum Artikel

Autofahrer weichen aus: Gelbe Teststreifen plötzlich auf der A4 aufgetaucht

Link zum Artikel

Ein Helene-Fischer-Song war für Florian Silbereisen gedacht – doch es kam ganz anders

Link zum Artikel

Weil sie ihr Auto wuschen: Wut-Brief an Sanitäter – Antwort wird gefeiert

Link zum Artikel

9 Hochzeitsplaner erzählen, welche "tollen Ideen" sie nicht mehr sehen können

Link zum Artikel

"In meinen Kühlschrank geschaut": So dreist kontrolliert das Jobcenter Hartz-IV-Empfänger

Link zum Artikel

Umstrittenes Cover von Helene Fischer: "Vogue"-Chefin spricht über Bedenken

Link zum Artikel

Gleiches Produkt, dreifacher Preis? Jetzt reagiert Edeka auf die Vorwürfe

Link zum Artikel

"The Masked Singer": Dieser Promi steckt im Kudu-Kostüm!

Link zum Artikel

Ein Fehler veranschaulicht, worum es Plasberg beim EU-Streit wirklich ging

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Rechtsextremist fälschte Künast-Zitat und wurde jetzt dafür verurteilt

Regelmäßig verbreiten Rechtspopulisten und Rechtsextreme gefälschte Zitate von Politikern, um ihnen Aussagen in den Mund zu legen. Vor allem Grünen-Politikerinnen treffen diese Fakes immer wieder. In Berlin hat nun ein Gericht einen Schweizer Rechtsextremisten verurteilt, der 2016 ein Fake-Zitat von Renate Künast auf Facebook veröffentlicht hatte. Das teilte die Bundestagsabgeordnete am Dienstag gegenüber watson mit.

In dem Post wird Künast mit den Worten zitiert: "Der traumatisierte Junge …

Artikel lesen
Link zum Artikel