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Eine Frau stirbt im Berghain – das musst du über Ecstasy wissen

Closeup portrait of a young man's face with dilated pupils

Pupillen weit, Kiefer mahlt: Da könnte Ecstasy im Blut sein.   Bild: Digital Vision

Im Berliner Berghain ist im vergangenen Jahr eine junge Frau gestorben. Die 30-Jährige war mit ihrem Mann feiern, nahm zwei Pillen Ecstasy, trank Alkohol und erlitt eine Überdosis. Kurz darauf starb sie im Krankenhaus. Der "Spiegel" hat ihre Geschichte aufgeschrieben. 

Der Fall ist tragisch und zeigt, welche Risiken Ecstasy-Konsum haben kann – im schlimmsten Fall. Denn jedes Wochenende feiern etliche Menschen auf der Droge die Nächte durch, aber ihnen passiert nichts. Wie wird Ecstasy-Konsum lebensgefährlich? Wir räumen mit den größten Mythen auf.

Mythos 1: Ecstasy tötet regelmäßig

Im Vergleich zu anderen Drogen (Heroin zum Beispiel) sterben wenige Konsumenten, nachdem sie Ecstasy genommen haben. Aber wer zu hoch dosiert oder mit anderen Substanzen mischt, kann schwere körperliche Schäden erleiden. Daran sind auch schon Menschen gestorben. Manche Drogenberatungsseiten wie drugscouts.com geben als Richtwert ein bis eineinhalb Milligramm des Ecstasy-Wirkstoffs MDMA pro Kilogramm Körpergewicht als sichere Menge an. Die Effekte sind schwer abzuschätzen, besonders wenn man bei einem unbekannten Dealer im Club oder auf der Straße kauft:

Direkt eine ganze Pille einzuwerfen oder sogar mehr kann sehr gefährlich sein. Noch riskanter wird es, wenn Alkohol oben drauf kommt. Viele Nutzer tasten sich deshalb langsam heran, starten mit einem Viertel, dosieren hoch und trinken wenig oder gar nichts Alkoholisches.

Es gibt keine allgemeingültige Regel, wann die Wirkung eintritt. Das kann 20 Minuten dauern oder 45, manchmal noch länger. Manchmal kann die zweite Dosis schon zu viel sein.

Im Fall einer Überdosierung kommt es unter anderem zu folgenden Symptomen:

Diese Fälle sind aber eher die Ausnahme.

Mythos 2: Eine Pille macht schon abhängig

Nein. Regelmäßiger Konsum über längere Zeit kann dazu führen, dass man psychisch abhängig wird. Ecstasy wirkt euphorisierend und putscht auf. Für einen Abhängigen können sich Partys ohne die Droge dumpf und langweilig anfühlen. Der Ausblick, nüchtern feiern zu gehen, kann unerträglich sein. Außerdem kann sich bei intensivem Konsum eine Toleranz gegen die Wirkung entwickeln. Das hat zur Folge, dass immer höhere Dosen nötig sind, um die Euphorie spüren zu können.

Zusätzlich können aber auch andere Faktoren dazu beitragen, dass eine Pille schwächer oder stärker anschlägt. Das fängt schon beim Essen an, das man kurz vorher gegessen hat. Die individuelle Drogentoleranz spielt eine Rolle sowie das, was man sonst noch genommen hat. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass sich die Ecstasy-Wirkung bei Frauen während der Periode ändert.

Mythos 3: Im Rausch ist alles bunt

Einige sehen unter hohen Dosen Dinge oder Farben, die nicht da sind. Halluzinationen sind aber keine gängige Nebenwirkung.

Mythos 4: MDMA-Pulver ist reiner als Ecstasy-Pillen

Nicht unbedingt. MDMA-Kristalle oder- Pulver können ebenso Zusätze enthalten und sind nicht zwangsläufig reiner.

Was ist nochmal MDMA?

MDMA steht kurz für 3,4-Methylendioxy-N-methylamphetamin. Konsumiert wird es in Tablettenform als Ecstasy oder in kristalliner Form, auch als Pulver. MDMA wird meist oral konsumiert, seltener geschnupft.

Mythos 5: Ecstasy macht immer gute Laune

Ecstasy, beziehungsweise der Wirkstoff MDMA, sorgt dafür, dass im Körper vermehrt Serotin ausgeschüttet wird und zugleich hemmt es die Wiederaufnahme des Botenstoffs in die Zellen. Der hohe Serotoninspiegel löst Glücks- und Verliebtheitsgefühle aus. Kontaktfreudigkeit und Offenheit gegenüber anderen steigen.

Diese Effekte sind allerdings stark abhängig von der Umgebung und der eigenen Verfassung. Ecstasy kann genauso negative Stimmungen verstärken. Ein schlechter Abend wird nicht gut durch Ecstasy.

Habt ihr mehr Fragen über Ecstasy? Schreibt sie in die Kommentare, wir versuchen sie zu beantworten in den nächsten Stunden.

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Das Schlimmste am Wochenende: Menschen auf dem Markt

#mondaymotivation vom schlechtgelauntesten Redakteur der watson-Redaktion

Der Samstag könnte so einfach sein. So friedlich. Nur schnell mal eben ein paar Lebensmittel auf dem Markt nebenan holen. Wurst, Käse, Brot. Ein paar Tomaten. Vielleicht. Mehr nicht. Doch in der Stadt ist dieser Plan bloße Theorie. Denn: Dort ist der Wochenmarkt kein Ort, um einfach nur das zu machen, wozu Märkte erfunden wurden: einzukaufen.

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