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Impf-Streit: 11 Argumente von Befürwortern und Gegnern im Fakten-Check

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will verpflichtende Masern-Impfungen für Kinder in Kitas und Schulen – und hat damit eine ohnehin emotional aufgeladene Debatte angetrieben.

Argumente von Impf-Befürworten treffen immer wieder mit Äußerungen von Impf-Gegnern aufeinander. Was stimmt und was stimmt nicht? Ein Faktencheck.

Behauptung: Es gibt immer mehr Impf-Gegner

Bewertung: Das stimmt nicht.

Fakten:

Behauptung: Wenn man sich impfen lässt, kann die Krankheit erst Recht ausbrechen

Bewertung: Das ist falsch – mit extrem seltenen Ausnahmen.

Fakten:

Behauptung: Sein Kind impfen zu lassen, hilft der Gesellschaft

Bewertung: Das stimmt.

Fakten:

Behauptung: Impfungen können Autismus, Allergien und Plötzlichen Kindstod verursachen

Bewertung: Das ist falsch.

Fakten:

Behauptung: Wenn Frauen vor einer Schwangerschaft geimpft sind, schützt das auch ihr Baby

Bewertung: Das gilt zumindest für einige Impfungen.

Fakten:

Behauptung: Eine Impfung belastet das Immunsystem von kleinen Kindern viel zu stark, weil es noch nicht voll ausgereift ist.

Bewertung: Das ist falsch.

Fakten:

Behauptung: Gegen Polio braucht man keine Impfung, weil es die Krankheit nicht mehr gibt.

Bewertung: Das stimmt nicht.

Fakten:

Behauptung: Masern muss man durchmachen, das stärkt auch den Körper

Bewertung: Das ist falsch.

Fakten:

Bewertung: Einige Impfungen können auch vor bestimmten anderen Krankheiten schützen.

Bewertung: Das ist richtig.

Fakten:

Behauptung: Nebenwirkungen von Impfungen sind häufig nicht richtig bekannt

Bewertung: Das ist falsch.

Fakten:

Behauptung:Pharmafirmen verdienen an Impfstoffen extrem viel Geld.

Bewertung: Das kann man so pauschal nicht sagen.

Fakten:

(ll/dpa)

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"Nicht akzeptabel": Chefarzt knöpft sich Jens Spahn vor

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