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Vermutlich wird E.T. hier nicht aussteigen, sondern ein Roboter. Schade irgendwie. Bild: imago stock&people

Diese Fehler sollten wir beim Erstkontakt mit Aliens vermeiden

Wenn wir auf außerirdisches Leben treffen, müssen wir vorbereitet sein. Jeder Fehler ist dann einer zu viel, sagt der Exosoziologe Michael Schetsche. Er geht im Namen der Wissenschaft der Frage nach, was ein erster Kontakt für die Zukunft der Menschheit bedeuten würde. Denn: Das erste Aufeinandertreffen ist für Kulturen immer entscheidend. Wo und wie das erste Alien-Date am besten ablaufen sollte und warum wir erst Delfine verstehen lernen müssen, um richtig mit Außerirdischen zu kommunizieren. Ein Interview.

watson: Herr Schetsche, was hat ein Soziologe jetzt auch noch im All zu suchen? Oder wen?
Michael Schetsche: Das hat zwei Gründe: Der eine Grund ist, noch einmal eine andere Perspektive in die naturwissenschaftlich geprägte Alienforschung einzubringen. Und das andere: Wir haben auch die Aufgabe zu sagen, welche Risiken der Menschheit als solcher drohen. Die Frage, ob wir womöglich bei unserer Erforschung des Weltraums mit etwas Fremden konfrontiert werden, was vielleicht auch gefährlich ist, wird bisher zu wenig berücksichtigt. Das wollen wir ändern.

Sie gehen dabei zunächst der Frage nach, ob wir alleine im Universum sind. Und? Sind wir?
Bevor kein Erstkontakt stattgefunden hat, können wir das definitiv nicht wissen. Aber: Allein in unserer Galaxie existieren hochgerechnet 200 bis 300 Milliarden Planeten. Und darunter sind wahrscheinlich ein bis zwei Milliarden, bei denen Bedingungen herrschen, unter dem Leben entstehen könnte. Deswegen ist es deutlich wahrscheinlicher, dass es intelligentes Leben außerhalb der Erde gibt, als dass wir ganz allein im Universum sind.

Michael Schetsche ist...

63 Jahre alt und Professor am Institut für Soziologie der Uni Freiburg. Ende Januar ist sein Buch "Die Gesellschaft der Außerirdischen: Einführung in die Exosoziologie" im VS-Verlag erschienen. Darin geht er gemeinsam mit dem Co-Autor Andreas Anton der Frage nach, was ein erster Kontakt mit Außerirdischen für die Zukunft der Menschheit bedeuten würden.

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"Wenn es passiert, dann ist es extrem auswirkungsreich." Bild: Michael Schetsche

Wann ist mit einem ersten Kontakt zu rechnen?
Wir können nicht vorhersagen, wann es zu einem solchen Kontakt kommt. Aber man kann sagen: Wenn es passiert, dann ist es extrem auswirkungsreich. Und deswegen müssen wir uns wissenschaftlich auch mit dieser Möglichkeit beschäftigen. Wir haben unterschiedliche Szenarien entworfen, wie dieser Kontakt zustande kommen kann. Drei sind dabei zentral: Das Signalszenario geht davon aus, dass wir irgendein künstliches Signal empfangen werden, dessen Quelle weit jenseits der Grenzen unseres Sonnensystems liegt.

Solche Signale werden von der Erde ja auch seit rund 80 Jahren ins All hinausgeschickt…
Das ist wie Rufen im dunklen Wald. Wir wissen noch viel zu wenig über das Universum, um uns ein solch lautes Geschrei leisten zu können. Und wir sollten uns erstmal darüber einigen, wer eigentlich für die Menschheit spricht. Ich finde es nicht in Ordnung, wenn einzelne Wissenschaftler oder wenn sich Privatpersonen für 20.000 Euro 5 Minuten Sendezeit eines ukrainischen Radioteleskops kaufen und beliebige Botschaften in den Weltraum senden. So etwas sollten wir durch internationale Verträge unterbinden.

Neben dem Signalszenario haben Sie zwei weitere Szenarien aufgestellt.
Beim Artefaktszenario gehen wir von der Entdeckung eines künstlichen Objekts in der Nähe der Erde aus, das mit Sicherheit nicht irdischen Ursprungs ist. Im dritten Szenarien sind wir in der Nähe der Erde mit einem Raumflugkörper konfrontiert, der offensichtlich gesteuert wird und mit dem man auch interagieren kann. Was nicht heißen muss, dass biologische Wesen darin sitzen müssen. Das scheint mir auch, weil das Universum so groß und lebensfeindlich ist, eher unwahrscheinlich.

Wer könnte dann ein solches Raumschiff steuern?
Ich halte es für deutlich wahrscheinlicher, dass wir bei einem solchen Szenario mit einer hochentwickelten künstlichen Intelligenz konfrontiert sind. Dass die Fremden, sofern wir sie denn eines Tages mal treffen sollten, organisch sind, sehe ich noch nicht.

Helen Carter Ein Marsmensch hat Dr. Blake (Helen Carter) in seiner Gewalt. 1953 UnitedArchives01328229

Helen Carter a Martian has Dr Blake Helen Carter in his Violence 1953 UnitedArchives01328229

Waren das noch Zeiten: Im US-amerikanischen Spielfilm "Invaders from Mars" (1953) waren Marsianer noch echte Marsianer – und keine Maschinen Bild: imago stock&people

Welches dieser Erstkontaktszenarien halten Sie für das wahrscheinlichste?
Das Artefaktszenario. Bei den anderen Szenarien muss zeitlich einfach zu vieles passen. Bei Signalen zum Beispiel muss die Botschaft, die vor langer Zeit gesendet wurde eben auch zur richtigen Zeit angekommen: Der Empfänger muss technologisch in der Lage sein, sie auch empfangen zu können. Wir reden über riesige Entfernungen und Zeiträume. Wenn das alles zusammenpassen würde, wäre schon ein irrer Zufall. Beim Artefaktszenario hingegen spielt Zeit keine so entscheidende Rolle. Solange ein sich Objekt außerhalb von planetarischen Atmosphären befindet, kann es riesige Zeiträume überdauern.

Sollten es doch zu einem unmittelbaren Kontakt kommen, dann gehen Sie davon aus, dass wir es mit einer postbiologischen Intelligenz zu tun haben. Warum?
Wir befinden uns ja selber auf diesem Pfad. Wir unternehmen im Moment auf der Erde jede Anstrengung, um eine allgemeine (wie man auch sagt: starke) künstliche Intelligenz zu entwickeln – und bei der besteht immer die Gefahr, dass sie unserer Kontrolle entgleitet.

Wenn andere Zivilisationen nicht bedeutend schlauer sind als wir, kann man davon ausgehen, dass das Universum eher von postbiologischen Zivilisationen angefüllt ist.

Das macht eine mögliche Begegnung ja nicht weniger kompliziert.
Ein solches Zusammentreffen mit einer künstliche Intelligenz wäre tatsächlich schwieriger. Bei biologischem Leben können wir sagen: Sie werden natürlich geboren, sie werden sterben und sie werden ein Wissen über den eigenen Tod haben. Und sie haben bestimmte Motive, die allen biologischen Wesen gemeinsam sind. Außerdem werden sie wahrscheinlich aus einer komplexen Gesellschaft kommen, wissen also wie man untereinander kommuniziert und interagiert. Allein aus der Tatsache, dass es biologische Wesen sind, können wir eine ganze Menge folgern, das uns erleichtert, mit ihnen zu kommunizieren. Für den Fall einer Begegnung mit einer KI kann ich nur sagen: Abwarten und hoffen, dass sie bereits Erfahrung in der Kommunikation mit biologischen Entitäten hat.

Haben Sie auch erforscht, welche Motive eine künstliche Intelligenz haben könnte, andere Welten zu entdecken? Ob dahinter friedliche oder weniger friedliche Absichten stecken könnten?
Bei Motivunterstellungen sind wir Soziologen vorsichtig. Eine solche KI wäre, wie wir es nennen, der maximal fremde Akteur. Bei dem ist es nicht möglich, von äußeren Handlungen auf innere Motive zu schließen. Das können wir nur unter Menschen. Nein, wir sehen bei unseren Prognosen notgedrungen völlig von den Motiven des Anderen ab. Wir erforschen, was für uns als Menschheit daraus folgt, wenn wir mit außerirdischen Intelligenzen konfrontiert sind.

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1898 veröffentlichte H.G. Wells seinen Roman "Krieg der Welten"und löste eine Mars-Faszination aus, von der sich Literatur und Film nie erholen sollten. Der Marsroman des Preußen Kurt Laßwitz, der nahezu zeitgleich erschien, ging nahezu unter. Bild: imago stock&people

Das Bild vom ersten Kontakt war in Literatur und Film immer auch Spiegel der jeweiligen Zeit. H.G. Wells oder Kurt Laßwitz mit ihren Mars-Invasionsgeschichten, die die Kolonialzeit widerspiegelten. Oder die Strugatzki-Brüder, die die kommunistische Indoktrinierung verarbeiteten. Heute ist es eher die überlegene Superintelligenz, die die Erde quasi vom "Klimakiller" Mensch befreit. Warum müssen Außerirdische immer für die apokalyptischen Sehnsüchte der Menschen herhalten?
Die Science Fiction war immer stark vom Zeitgeist geprägt. Es gab immer Wellen: Guter Alien, böser Alien – und es gab fast nie etwas dazwischen. Wir transportieren mit unseren Alienbildern aus der Science Fiction ganz viele anthropozentrische Vorannahmen, die wir besser hinter uns lassen sollten, wenn wir dann tatsächlich mit der Situation konfrontiert sind. Der Kontakt kann auch deshalb schlecht laufen, weil wir uns nicht von unseren menschlichen Vorannahmen trennen können. Wenn ein fremder Raumflugkörper in der Umlaufbahn auftaucht, dann haben wir natürlich sofort "Independence Day" im Kopf. In einer solchen Situation gibt es Fehler, die man nur einmal machen kann. Denn: Wenn jemand mit einem Raumflugkörper in unser Sonnensystem vordringen kann, dann kommt er aus einer Zivilisation, die uns technisch weit überlegen ist.

Wie sähe denn ein perfekter erster Kontakt aus?
Bei einem Direktkontakt wäre es gut, wenn das Treffen an einem Ort außerhalb der Erde und auch der Erdumlaufbahn stattfinden könnte. Ein neutraler Ort sozusagen, zu dem wir das fremde Objekt hinlotsen können. Wir schlagen konkret eine Empfangsstation auf einem Marsmond vor. Nicht, weil eventuell böse Absichten hinter dem Besuch stecken könnten, sondern allein aus physikalischen, psychologischen und biologischen Gründen. Es ist ja auch eine massenpsychologische Frage. Fremde empfangen wir ja auch nicht im Schlafzimmer, sondern an der Haustür, wenn wir unsicher sind, sogar an der Gartentür.

Und kollektiv gesehen ist die Erde das Schlafzimmer der Menschheit. Da sollten wir, wenn es sich vermeiden lässt, so schnell niemanden reinlassen.

Wenn ich Sie richtig verstehe, geht es bei Ihrer Forschung um mehr als um die bloße Existenz außerirdischen Lebens. Ihr Blick ins All ist auch ein Blick auf uns selbst. Beispielsweise, wenn Sie vom maximal Fremden reden…
Die Frage der Fremdheit spielt für uns eine starke Rolle. Traditionell unterscheidet die Soziologie zwischen sozial Fremden und kulturell Fremden. Ich denke wir brauchen eine zusätzliche Kategorie für nichtmenschliche Interaktionspartner. Zu dieser Gruppe gehören auch die Außerirdischen, wenn wir denn mal auf sie treffen. Die Begegnung mit dem maximal Fremden muss man soziologisch ein bisschen anderes analysieren als eine Interaktion mit Menschen. Wir werden durch die KI und Robotik immer mehr dieser nichtmenschlichen Akteure auf der Erde haben.

Wir sind nicht allein! Sie sind längst unter uns...

Und was baut diese Fremdartigkeit ab und wodurch wird das Fremde zum Bekannten?
Wirklich gute Kommunikationsstrategien haben wir immer noch nicht. Ein Beispiel: Wir haben gut 80 Jahre sehr intensiv Delphine erforscht. Bis heute wissen wir nicht, wie schlau die Burschen wirklich sind. Das hängt einfach damit zusammen, dass Delfine in einer ganz anderen Umgebung leben, andere Sinnesorgane haben, was wiederum andere Kommunikationsstrukturen erzeugt. Das Beispiel zeigt uns, wie mühselig es ist, mit nichtmenschlichen Wesen zu kommunizieren. Delphine sind ein ideales Gegenüber, um auch das zu lernen, was man vielleicht mal in der Kommunikation mit einer außerirdischen Intelligenz braucht. Ich hoffe nur, dass wir sie nicht vorher alle umgebracht haben.

Angst vor dem Fremden lässt sich also durch Kommunikation abbauen?
Das kann so sein. Es kann aber auch sein, dass ich durch Kommunikation die Motive des Gegenübers verstehe und dann erst richtig Angst bekomme. Aber natürlich ist Kommunikation die Grundlage, um das Gegenüber zu verstehen, das gilt unter Menschen verschiedener Kulturen, zwischen Menschen und anderen irdischen Spezies und auch zwischen Menschen und Aliens. Ziel unserer Forschung ist auch die Frage: Wie gehen wir so mit Fremden um, dass wir Konflikte minimieren und dass nicht etwa am Ende eine Spezies ausgerottet wird. Wir haben im asymmetrischen Kulturkontakt zwischen Europa und dem amerikanischen Doppelkontinent 90 Prozent der indigenen Kulturen verloren, weil der Kontakt ungünstig lief. Das sollten wir nicht in einer anderen Form wiederholen.

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Video: watson/Gunda Windmüller, Lia Haubner

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