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Diese Aufnahme zeigt: Die Fläche der Vulkangesteinmasse ist so groß wie ganz Manhattan. twitter/screenshot

Hier schwimmt ein Teppich aus Vulkangestein so groß wie Manhattan – und das ist gut so

Anfang August stießen einige Seeleute auf eine eher ungewöhnliche Erscheinung: Auf dem Weg zum Inselstaat Vanuatu im Südpazifik entdeckten sie eine schwimmende Schicht aus Bimsstein – vulkanischem Gestein –, das auf der Meeresoberfläche trieb.

Die Schicht war ungefähr so groß wie die Fläche von ganz Manhattan. An die Wasseroberfläche geschleudert wurde der Bimsstein nach einem Ausbruch eines Unterwasservulkans in der Nähe der Pazifikinsel Tonga.

Micheal und Larissa Hoult, die zur Crew des Schiffs gehörten, berichteten dem Sender "CNN" von der Entdeckung: "Es war ziemlich unheimlich. Der ganze Ozean war matt – wir konnten die Spiegelung des Mondes nicht mehr im Wasser sehen."

Die riesige Fläche an schwimmenden Vulkangestein driftet aktuell gerade in Richtung der australischen Küste. Und das sind gute Neuigkeiten: Wissenschaftler gehen nämlich davon aus, dass der Vulkanstein einen positiven Einfluss auf die Mikroorganismen im Meer haben könnte. Die Bimssteine, die mit Löchern und Hohlräumen gefüllt sind, könnten zahlreichen Meeresorganismen als Nistplätze dienen.

Great Barrier Reef, UNESCO World Heritage Site, Queensland, Australia, Pacific PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: LucaxTettoni 238-5194

Die Hälfte der Korallen am Great Barrier Reef ist in den letzten Jahren gestorben. Grund dafür: der Klimawandel. Bild: robert harding/imago

Wenn es die Vulkanschicht bis zum Great Barrier Reef schafft, könnte sie gar neue Korallenarten hervorbringen. Das wäre ein Geschenk für das Riff – denn die Hälfte der Korallen wurden durch die steigenden Meerestemperaturen, verursacht durch den Klimawandel, in den vergangenen Jahren getötet.

(ohe)

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