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Forscher stehen vor Rätsel: Was macht ein toter Wal im Dschungel?

Welche Tierarten erwartet man im Amazonas-Regenwald anzutreffen? Chamäleons, Affen, Papageien zum Beispiel. Was man jedoch definitiv nicht dort erwartet: einen toten Wal, einen Buckelwal genauer gesagt.

Doch genau einen solchen Meeressäuger haben brasilianische Wissenschaftler am vergangenen Freitag auf der Insel Marajo im Norden des Landes entdeckt. Das knapp elf Meter lange und rund 10 Tonnen schwere Tier wurde zwischen Bäumen im Unterholz des Dschungels gefunden.

Wie kommt der Wal in den Regenwald?

Aufmerksam wurden die Forscher auf den Kadaver, weil mehrere Geier über den sterblichen Überresten des Tiers kreisten. Wie der Wal dorthin gekommen ist, ist bislang unklar.

Da äußerlich keine Verletzungen festgestellt wurden, wird angenommen, dass das Säugetier bereits im Meer verstarb und von einer Flut an Land gespült wurde. Der Fundort stellt die Forscher aber vor ein Rätsel – dieser befindet sich laut "The Mirror" mehrere Meter von der Küste entfernt.

Verblüfft sind die Forscher aber auch über den Zeitpunkt. Buckelwale werden normalerweise zwischen August und November in der Region gesichtet – aber nicht im Februar. Ersten Schätzungen zufolge soll es sich um ein 12 Monate altes Kalb handeln. Möglich wäre, dass dieses von der Mutter getrennt wurde und sich verirrte.

Forensische Proben sollen nun Aufschluss über die Todesursache liefern. Allerdings ist die Verwesung bereits fortgeschritten. Ob eine Obduktion genaue Resultate liefern kann, wird sich zeigen.

Ein nicht weniger erstaunlicher Fund (und auch ziemlich groß):

(vom)

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