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US-Polizei warnt vor "Meth-Alligatoren" – und die Amerikaner freuen sich

16.07.2019, 03:2816.07.2019, 07:11

In Loretto (USA) haben Polizisten am Wochenende die Wohnung eines Dealers gestürmt – sie erwischten den Mann gerade dabei, wie er versuchte, mehrere Gramm Methamphetamin in seiner Toilette herunterzuspülen.

Die Beamten konnten das Vernichten der Beweismittel gerade noch verhindern, sie stellten 12 Gramm Methamphetamin und 24 Unzen flüssiges Meth – in der Drogenszene auch als Crystal Meth bekannt – bei dem Mann fest.

Nach der Festnahme im US-Bundesstaat Tennessee zogen die Beamten zu Facebook – denn der Ablauf der Verhaftung des Drogendealers besorgte die Polizeibeamten offenbar. In einem Facebook-Post schrieb die örtliche Polizeibehörde von Loretta: "Leute, bitte spült eure Drogen nicht im Klo herunter." Wenn dies weiterhin passiere, würde man "irgendwann noch Meth-Alligatoren bekommen". (al.com)

Berauschte Tiere? Ja, gab schon

Die Sorge der Polizeibeamten demnach: Die Zugabe von Drogenstoffen wie Methamphetamin in das Abwasser könne von der örtlichen Stadtreinigung nur teilweise herausgefiltert werden – die Stoffe könnten somit erneut in die Flüsse bis hin zu den Alligatoren in den Flüssen Tenessees kommen.

In den (mittlerweile gelöschten) Statement heißt es weiter: "Wir erschaudern dabei, daran zu denken, was ein Tier, das solche Stoffe aufgenommen hat, tun könnte." Immer wieder werden Tiere gefunden, die unter dem Einfluss von Drogen, die von Menschen ins Abwasser geschüttet wurden, stehen. Im vergangenen Jahr sorgte etwa in Australien eine Schlange für Schlagzeilen, die unter dem Einfluss von Crystal Meth stand. ("Mashable")

Auch in Alabama, dem Nachbarstaat von Tennessee, hätten Tierschützer zuletzt immer wieder Tiere, die unter dem Einfluss von Crystal Meth gestanden seien, gefunden.

Die Warnung von den "Meth-Alligatoren" sorgt in den USA für Aufsehen: Auf Social Media scherzten zahlreiche Nutzer über die gruselig anmutenden Tiere.

(pb)

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