Wissen
Bild

Bild: screenshot youtube

Marketing-Gag oder Tierquälerei? Café in China färbt Hunde zu Pandas um

In China sind Cafés der letzte Schrei, in denen man Tiere streicheln kann. Der Markt ist sehr stark umkämpft und man muss schon sehr innovativ sein, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Ein Café in Chengdu ließ sich aus diesem Grund etwas ganz Besonderes einfallen: Sie färbten das Fell von "Chow Chow"-Hunden, damit sie so aussehen wie Pandabären.

Außerdem gab es für Hundebesitzer ein Angebot, den eigenen Hund zum Panda umfärben zu lassen. Diese Idee rief das Nachrichtenportal People's Daily auf den Plan und ein Video von den gestylten Hunden verbreitete sich im Internet.

Der Marketing-Gag kam bei Tierschützern und -liebhabern nicht gerade gut an. So behandle man keine Tiere, kommentierte "CNN" beispielsweise ein User auf Weibo, die chinesische Version von Twitter.

Die Tierschutzorganisation PETA warnte vergangenes Jahr, dass das Färben von Tierhaaren mit für Menschen gedachte Produkte zu Verletzungen führen kann. Der Besitzer des Cafés meinte dazu im kursierenden Video, dass das aus Japan stammende Färbemittel den Tieren keinen Schaden zuführt.

(mim)

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Meinung

8 Dinge, die dir bei jeder Fahrt mit der Deutschen Bahn passieren

Eine Abrechnung, geschrieben von einem, der gerne Bahn fährt.

Das hier ist eine Liste der gefühlten Fakten. Natürlich passieren diese Dinge nicht immer. Aber allein, dass sie gelegentlich passieren, sagt so viel über dieses Land, seine Bewohner und Bewohnerinnen und den Bahnkonzern, der es zusammenhalten soll.

Was nun folgt, ist entweder mir selbst passiert, oder an mich herangetragen worden.

Das tolle an Intercity-Zügen ist: Es gibt ein Speiseabteil. Dort kann man ungefähr den gleichen widerlichen Fraß kaufen wie am Bahnsteig. Nur, dass man dabei nicht …

Artikel lesen
Link zum Artikel