Wissen
FILE - In this Aug. 10, 2018 file photo, Dewayne Johnson reacts after hearing the verdict in his case against Monsanto at the Superior Court of California in San Francisco. Jurors who found that agribusiness giant Monsanto's Roundup weed killer contributed to the school groundskeeper's cancer are urging a San Francisco judge not to throw out the bulk of their $289 million award in his favor, a newspaper reported Monday, Oct. 15. (Josh Edelson/Pool Photo via AP, File)

Monsanto-Kläger Dewayne Johnson bei der ersten Urteilsverkündung Mitte August. Bild: AFP

Glyphosat-Prozess: US-Richterin will 289-Millionen-Dollar-Strafe für Monsanto abmildern

Mit 289 Millionen Dollar war die im August verhängte Strafe gegen den Monsanto-Konzern ein großer Achtungserfolg für die Kritiker des Konzerns. Nun hat ein kalifornisches Gericht eine deutliche Herabsenkung der verhängten Strafe im Prozess um angebliche Krebsrisiken durch glyphosathaltige Unkrautvernichter angeordnet.

Der Streit vor Gericht:

Ein Gericht hatte Mitte Oktober vorläufig Monsantos Antrag stattgegeben, die Strafzahlungen aus dem Glpyhosat-Urteil eines kalifornischen Geschworenengerichts neu zu verhandeln. Dieses hatte den US-Saatgutriesen Mitte August zu einer Schadensersatzzahlung von 289 Millionen Dollar an einen Mann verurteilt, der seine Krebserkrankung auf den von Monsanto entwickelten Unkrautvernichter Glyphosat zurückführte. Die Summe setzt sich aus einer Entschädigung über 39 Millionen Dollar sowie Schadenersatz über 250 Millionen Dollar zusammen. Der Konzern hatte dagegen Widerspruch eingereicht.

Es handelte sich um den ersten Prozess in den USA, der sich mit der Frage befasste, ob Glyphosat Krebs verursachen kann. Er war wegen der Schwere der Erkrankung des Klägers vorgezogen worden. Der ehemals als Platzwart an einer kalifornischen Schule tätige Dewayne Johnson hatte über Jahre glyphosathaltige Produkte von Monsanto eingesetzt und dem Unternehmen vorgeworfen, dadurch an Lymphdrüsenkrebs erkrankt zu sein.

Wegen Glyphosat sieht sich Bayer mit rund 8700 Klagen in den USA konfrontiert. Der Konzern hatte erklärt, die Entscheidung der Jury stehe im Widerspruch zu bestehenden wissenschaftlichen Erkenntnissen, jahrzehntelangen praktischen Erfahrungen und den Einschätzungen von Regulierungsbehörden weltweit. Bayer hatte Monsanto für rund 63 Milliarden Dollar übernommen. Das von dem US-Agrarchemiekonzern entwickelte Glyphosat zählt zu den am meisten eingesetzten Unkrautvernichtungsmitteln in der Landwirtschaft.

(pb/rtr)

Das könnte dich auch interessieren:

"Promi Big Brother": Im Finale führt Sat.1 Kandidatin mit skurrilem Sex-Talk vor

Link zum Artikel

Luke Mockridge im "Fernsehgarten": Anwalt erklärt, was dem Comedian jetzt droht

Link zum Artikel

"Promi Big Brother": Almklausi blamiert sich bei Toastbrot-Frage – dann fliegt er

Link zum Artikel

Luke Mockridge im ZDF-"Fernsehgarten": Plötzlich taucht er wieder auf – und äußert sich

Link zum Artikel

Nazi-Familie Ritter mit weiteren Eskapaden – jetzt fährt die Stadt einen harten Kurs

Link zum Artikel

"Bachelorette": Nach dieser Folge ist es klar – ER bekommt die letzte Rose

Link zum Artikel

Millionensumme zeigt, in welchen Sphären Helene Fischer schwebt

Link zum Artikel

Vom Problemschüler zum Jura-Studenten: An Dennis hat früher niemand geglaubt

Link zum Artikel

Erzieherin: "Was viele Kollegen in Kitas tun, ist eigentlich Kindesmisshandlung"

Link zum Artikel

Miese Götze-Meldung lässt Fans wüten: "Mein Herz blutet"

Link zum Artikel

Almklausi kollabiert bei "Promi Big Brother" – Sat.1 wird scharf kritisiert

Link zum Artikel

Jede Menge Regelverstöße bei "Promi Big Brother" – doch der Sender ahndet das nicht

Link zum Artikel

Coutinho verrät seine Lieblingsposition – und bringt die Bayern damit in ein Dilemma

Link zum Artikel

Nach Tod von Ingo Kantorek: RTL 2 schneidet einige Szenen aus "Köln 50667"

Link zum Artikel

Segler-Paar über Gretas Segelreise: "Als würde man sich in eine Rakete setzen"

Link zum Artikel

"Promi Big Brother": Zlatko ist raus – warum er scheiterte und was er über Jürgen sagt

Link zum Artikel

Wie Salihamidzic die Transfers des FC Bayern vergeigte – und die Spieler dies ausnutzten

Link zum Artikel

"Promi BB": Kollege von Bewohnerin stirbt – so wird Janine vom Tod erfahren

Link zum Artikel

Warum der FC Bayern derzeit an sich selbst scheitert – und was das mit Sané zu tun hat

Link zum Artikel

Kuss bei "Promi Big Brother" war peinlich? Von wegen: Hier kommt Stalker Joey Heindle

Link zum Artikel

BVB-Doku auf Amazon zeigt Trauma des Anschlags – so nah waren wir noch nie dran

Link zum Artikel

Heidi Klum postet Grotten-Foto – und muss nach Shitstorm den Beitrag ändern

Link zum Artikel

Perisic richtet Worte an Sané – und erklärt, was er nach dem Bayern-Anruf tat

Link zum Artikel

Warum Whatsapp für das iPhone massiv überarbeitet werden muss

Link zum Artikel

FC Bayern stellt Perisic auf Instagram vor – viele Fans sind wütend

Link zum Artikel

"Promi Big Brother": Beliebter Kandidat sollte keine Sendezeit bekommen

Link zum Artikel

"Steh da wie ein Spacko" – Lena Meyer-Landrut kotzt sich bei ihren Fans aus

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Das ist kein Sturm! Was es mit diesem 130 km langen Käferschwarm auf sich hat

Nein, das ist kein Sturm, den der US-Wetterdienst da gerade gezeigt hat. Bei dem großen grünen Feld über Südkalifornien handelt es sich um einen riesigen Schwarm an Marienkäfern.

Die Millionen von Marienkäfern bewegten sich demnach vor allem in der Nacht des 4. Juni über den Wüstengebieten Kaliforniens. In unterschiedlicher Dichte erstreckte sich der Schwarm über unglaubliche 130 Kilometer. "Diese Größe ist verstörend", zitiert das Magazin Mashable den Leiter des Lehrstuhls für …

Artikel lesen
Link zum Artikel