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Nichts für schwache Nerven: Amerikaner hustet sich Teil der Lunge aus dem Leib

Wer schlimmen Husten hat, der kennt es. Das Gefühl sich die Lunge aus dem Leib zu husten. Wirklich passiert ist das jetzt einem 36-Jährigen aus San Franciso, wie "The New England Journal of Medicine" jetzt bekannt gab. Es ist die Geschichte eines medizinischen Wunders mit einem traurigen Ende. 

Wie konnte das passieren?

Weil er eine chronische Herzschwäche im Endstadium hatte, wurde der Mann in ein Krankenhaus in San Francisco eingeliefert – und sofort auf die Intensivstation verlegt. In einer Operation bekam der Patient eine neue Herzklappe und einen Herzschrittmacher eingesetzt. 

Obwohl die Operation gut verlaufen war, verschlechterte sich der Zustand des Mannes immer mehr – er hustete Schleim und Blut. Und dann das Unglaubliche: Während eines besonders starken Hustenanfalls löste sich ein Stück seiner Lunge – genauer gesagt seinen Teil seines rechten Bronchus. Der Mann hustete sich, im wahrsten Sinne des Wortes, seine Lunge aus dem Leib. Ein Fall der zwar selten ist, aber schon mehrere Male dokumentiert wurde. So gibt es ähnliche Fälle aus den Jahren 1926 und 2005. 

Hier ein Foto des ausgehusteten Lungen-Teils:

Georg Wieselthaler, Lungenchirurg an der University of California in San Francisco: 

"Diesen seltsam geformten, in sich zusammengeklappten Klumpen, spuckte der Patient dann erleichtert aus."

theatlantic.com

Wie auf dem Bild zu erkennen ist, war das Blutgerinnsel rund 15 Zentimeter groß. Der rechte Bronchialbaum ist eines der wichtigsten Transportnetze für die Beförderung von Luft zu und von der Lunge. 

Einige Tage nach der Operation wurde seine Lunge extubiert, also der Beatmungsschlauch entfernt. Eigentlich ein gutes Zeichen. Doch nur zwei Tage später verstarb der Patient. Der Grund: Nicht die ausgehustete Lunge, sondern seine Herzinsuffizienz. 

(hd)

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